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Döbeln Abkühlung gibt es nur im Freibad
Region Döbeln Abkühlung gibt es nur im Freibad
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00:18 22.07.2017
Abkühlung gibt es bei den aktuellen Temperaturen nur im Freibad – aber nicht nur das. Quelle: Fotograf Sven Bartsch
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Region Döbeln

Der Hochsommer ist zurück. Fast noch pünktlich zur Ferienhalbzeit stieg das Quecksilber des Thermometers auf 29 Grad an. Und auch wenn für die nächsten Tage zur Hitze auch Schauer, Gewitter und sogar Hagel vorausgesagt sind, freut man sich in den Freibädern erst einmal auf viele Badegäste.

Bester Tag der Saison in Döbeln: Vorletzter Schultag

Bei 23 Grad Wassertemperatur war das Döbelner Freibad gut besucht. Auf bis zu 900 Besuchern hoffte Schwimmmeister Toni Bunzel bis zum Abend. Gemeinsam mit seiner Kollegin hatte er das Schwimmbecken und das Nichtschwimmerbecken fest im Blick. „Schön wäre es gewesen, wenn die Hitzewelle auf ein Wochenende fiele. Dann hätten wir noch mehr Besucher“, sagt der Schwimmmeister. Die bisherige Badesaison verlief durch das recht wechselhafte Wetter sehr mäßig. Bester Tag war der vorletzte Schultag vor den Ferien. An dem einen Tag hatte die Oberschule Am Holländer ihr Sportfest ins Bad verlegt und waren zusätzlich auch noch Hort und Kindergruppen da. 1100 Besucher zählte das Freibad an diesem Tag.

Das Wetter war auch in der Freibadsaison 2016 ähnlich durchwachsen. Zudem dauert es nach ein paar kühlen Tagen im Döbelner Freibad naturgemäß mindestens drei heiße Tage, bis die Badbesucher wieder in Scharen ins Bad strömen. Der warme September sorgte im letzten Jahr für eine deutliche Saisonverlängerung und so kamen im vergangenen Sommer insgesamt 28 000 Besucher ins Freibad. Das Personal im Döbelner Bad hofft also nach wie vor noch auf einige durchgehend warme Tage, am besten in den Ferien.

Schleppender Start in Roßwein, Juni akzeptabel

Die Badesaison im Freibad Wolfstal begann schleppend, weiß Jens Göhler. Doch der akzeptable Juni rettete das erste Drittel mit guten Besucherzahlen. „Der Juli ist wieder unbeständiger, da hoffen wir auf gutes Wetter trotz angekündigter Gewitter in den nächsten Tagen“, so der Freibad-Chef. Immerhin: Mittlerweile wurde eine stabile Wassertemperatur erreicht. „Die fällt nicht mehr unter 21 Grad.“ Aktuell zeigt das Thermometer 23 Grad im kühlen Nass an. Veranstaltungen, wie es sie in der Vergangenheit immer mal gegeben hat, gehören diese Saison nicht zum Programm. „Mit dem Betreiberwechsel geht einher, dass erst einmal keine Veranstaltungen geplant sind. Uns war ein kontinuierlicher Badbetrieb wichtiger“, erklärt Jens Göhler. Was der Freibad-Chef nicht ausschließen will: „Wenn das Wetter an einem Wochenende mal passt, gibt es eventuell ein Kinderfest. Das wird dann aber spontan entschieden, spruchreif ist da noch nichts.“

Summer Jam und Nachtbaden in Leisnig

Im Leisniger Freibad könnte die Stimmung derzeit nicht besser sein: 23 Grad Celsius Wassertemperatur, 26 an der Luft, und damit nicht ganz so brüllend heiß, garantieren den optimalen Sommerferientag im Bad. Schwimmmeister Marco Kählert ist mit dem bisherigen Verlauf der Saison ganz zufrieden. Es ist seine erste im Leisniger Bad, denn er kam zu Beginn der Saison vom Platsch nach Leisnig. „Der Saison-Beginn verlief ja schon mal bombastisch, und wir konnten als Erste in der Umgebung das Freibad öffnen“, sagt er. Dann folgte zwar eine kurze Wetterflaute, doch nun laufe es wieder hervorragend. Den Sommer über werden im Freibad Leisnig Schwimmlehrgänge angeboten für all jene, die im kühlen Nass erst noch lernen, sich richtig zu bewegen. Für das kommende Wochenende wird zusammen mit dem Kiosk-Betreiber Steffen Reimer der Summer Jam angeboten. Ab 20 Uhr sind Gäste willkommen und können die Nacht durchtanzen. Zudem soll es in diesem Sommer noch ein Mitternachtsschwimmen mit Musik geben. Ein fester Termin steht dafür allerdings noch nicht fest.

Gebersbach wünscht Russland-Hoch

Gestern war das
so gut besucht, wie lange nicht. Mehr als 300 Gäste waren gekommen, um Abkühlung zu finden, sagt Lutz Iwan, Geschäftsführer des Döbelner Welwel, das das Gebersbacher Freibad betreibt. Am Telefon ist er vor lauter lauten Kinderstimmen nicht gut zu verstehen. „In den Sommerferien war das Bad recht schlecht besucht, zuvor besser“, sagt Lutz Iwan. Die Zahlen schwanken nach seinen Worten zwischen vier und 300 Gästen. Zudem merken die Badbetreiber, dass man sich nicht immer auf den Wetterbericht verlassen kann. „Man weiß nicht, ob es tatsächlich wie angesagt regnet“, sagt Lutz Iwan. Wichtig wäre das aber für die Planung. Also am besten ein stabiles Russland-Hoch, dass monatelang trockene Hitze und damit gleichbleibendes Wetter bringt? „Das wäre es“, sagt Lutz Iwan. Zeigt sich aber skeptisch, dass solche eine Witterungslage die Region bald erreichen wird. „Das kommt dann erst im September, wenn die Wassertemperatur sinkt.“

Von Th.Sparrer, S. Helm, S. Robak, Dirk Wurzel

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