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Abschied von einem Stück Döbelner Eisenbahngeschichte

Abschied von einem Stück Döbelner Eisenbahngeschichte

Döbeln (T.S.). Endgültig Abschied genommen wurde gestern Morgen auf dem Grundstück des ehemaligen Stadtrates Wolfgang Brendler am Dresdner Platz vom letzten Schmalspurgüterwagen in der Stadt.

Alle Helfer Sven Christ, Rainer Geßner, Karl-Heinz Wachsmuth, Udo Jankowski, Gutacher Dietmar Hummitzsch, Reiner Weißflog, das Ehepaar Brendler und Andreas Riethig (v.l.) nahmen gestern Abschied von einem Stück Döbelner Eisenbahngeschichte.

Quelle: Riethig

Der 1918 erbaute gedeckte Güterwagen, Typ GGW, wurde vor drei Wochen von Eisenbahnfreunden freigeschnitten und transportfertig gemacht. Nun holte ein Spezialspedition aus Dresden den Wagen ab. Zuvor hatte Gutachter Dietmar Hummitzsch aus Radebeul den guten Zustand und die Transportfähigkeit des Wagenkastens bestätigt. Seit gestern Nachmittag steht er an seinem neuen Platz im Eisenbahnmuseum in Löthain bei Meißen. Hier soll er aufgearbeitet werden. Museumsbetreiber Udo Jankowski plant den geschlossenen Güterwagen für ständige Fotoausstellung zur Eisenbahngeschichte des Bahnhofs oder der Schmalspurbahn zu nutzen.

Der Wagen war 1966 von Straßenbaumeisterin Rosemarie Weißflog von der Deutschen Bahn abgekauft worden. Er war wahrscheinlich bis 1964 auf der Schmalspurstrecke Mügeln-Döbeln im Einsatz. Die Bahn hatte begonnen, Normalspurgüterwagen auf Schmalspurrollwagen aufzuladen. So war ein Umladen der Schmalspurgüterwagen nicht mehr nötig. Die Wagenkästen wurden verkauft. Der Döbelner Wagen diente als Baustellenwagen, zuletzt im Steinbruch "Nonne"am Ulrichsberg. Die letzten Jahrzehnte diente er am Dresdner Platz als Ersatzteilschuppen.

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