Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Döbeln Abwechslungsreich wie der April
Region Döbeln Abwechslungsreich wie der April
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:41 06.04.2015
Tutti, Maestro: Mit der Ouvertüre der sächsischen Nationaloper "Der Freischütz" eröffneten Generalmusikdirektor Raoul Grüneis und das Orchester der Mittelsächischen Philharmonie gestern das gut besuchte Leserwunschkonzert der Döbelner Allgemeinen Zeitung. Quelle: Sven Bartsch

Mehr als 150 Leser erlebten zwei Stunden lang Solisten des Mittelsächsischen Theaters, den Opernchor und die Mittelsächsische Philharmonie. Unter Leitung von Generalmusikdirektor Raul Grüneis arbeiteten die Musiker die Wunschliste der Leser ab. Das Spektrum reichte dabei von wild-romantisch bis schwärmerisch und schwungvoll.

Mit der Ouvertüre aus Carl Maria von Webers "Freischütz" eröffnete die Mittelsächsische Philharmonie den romantischen Reigen. Gefolgt von den finstren Gelüsten in der Arie des Kaspar (Sergio Roanic Lukovic) und dem bekannten Jägerchor. Mit der Arie des Baculus (Martin Gäbler) aus Albert Lortzings Oper "Der Wildschütz" und der Arie der Susanna aus Mozarts "Hochzeit des Figaro" (Miriam Alexandra) ging es weiter im romantischen Fach. In keinem Wunschkonzert fehlen darf auch der Gefangenenchor aus Verdis Oper "Nabucco". Auf diesen Wogen ging es in die Pause. Danach bot das Leserwunschkonzert auch für den erfahrenen Dirigenten Raul Grüneis eine Premiere. Denn Mozarts "Kleine Nachtmusik" ist so bekannt, dass die Spatzen sie von den Dächern pfeifen. Aber gerade deshalb wird das Werk sehr selten in Konzerten gespielt. Und so dirigierte der Generalmusikdirektor der Mittelsächsischen Philharmonie im gestrigen Leserwunschkonzert die bekannteste Mozart-Serenade zum ersten Mal. Es war das mit Abstand am meisten gewünschte Stück.

Guido Kunze und Miriam Alexandra sangen danach als Papageno und Papagena die schönsten Arien aus Mozarts "Zauberföte", bevor Barbora Fritscher die liebliche Arie der Dalila aus Camille Saint-Saens Oper "Samson et Dalila" schmachtete. Beim beschwingten "Maybe this time" aus John Kanders Musical "Cabaret" war Solistin Susanne Engelhardt in ihrem Element. Mit der Ouvertüre aus Otto Nicolais Oper "Die lustigen Weiber von Windsor" verabschiedete GMD Raul Grüneis, das begeisterte Publikum. T.S.

Thomas Sparerr

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Zum großen Knatsch mit allem Zubehör geriet der Tagesordnungspunkt "Sonstiges" der jüngsten Sitzung des Döbelner Stadtrates. Die CDU-Fraktion wollte mit einer Anfrage die Wahlkampf-Aussage des SPD-Oberbürgermeisterkandidaten Axel Buschmann gerade rücken, wonach es in Döbeln in den letzten sieben Jahren - also der Amtszeit von Buschmanns Kontrahenten und dem amtierenden Oberbürgermeister Hans-Joachim Egerer (CDU) - in Döbeln nur Stillstand gegeben hätte.

27.03.2015

"Mensch!" - Das ist das Motto der aktuellen Spielzeit am Döbelner Theater. "Mensch, ärgere dich nicht!" - Unter diesem Titel stand der diesjährige Theaterball am Sonnabend.

22.03.2015

Wenn 300 Schüler, Lehrer und Eltern im Saal des Volkshauses in 15 Minuten 20 Vokabeln in Thai lernen, sich in fünf Minuten die letzten zehn amerikanischen Präsidenten merken oder mit vedischer Mathematik die komplexesten Rechenaufgaben im Kopf ausrechnen - dann ist das kein Wunder.

19.03.2015