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Acht Neue starten in Ostrau in den Ernst des Lebens

Pietsch Haustechnik stellt Auszubildende vor Acht Neue starten in Ostrau in den Ernst des Lebens

Karrierestart für acht junge Auszubildende in Ostrau: Die Pietsch Haustechnik GmbH stellte am Donnerstag fünf junge Frauen und drei Männer vor, die ab sofort den Ernst des Lebens kennen lernen. Sechs starten eine kaufmännische Ausbildung, eine ein duales Studium und eine weitere ein einjähriges Praktikum auf dem Weg zur Fachschulreife.

Sieben neue Auszubildende und eine Jahres-Praktikantin konnten Prokuristin Christa Müller (4.v.l.) und Ausbildungsleiterin Dagmar Pollmer (5.v.l.) am Donnerstag bei Pietsch begrüßen.

Quelle: Sebastian Fink

Ostrau. Acht junge Leute saßen gestern am Tisch im Bürotrakt der Pietsch Haustechnik im Ostrauer Gewerbegebiet. Das sind acht Karrieren, die gestern ihren hoffnungsvollen Anfang nahmen. Die fünf jungen Frauen und drei Männer verlebten den ersten Tag vom Ernst des Lebens in entspannter Atmosphäre mit Ausbildungsleiterin Dagmar Pollmer und Prokuristin Christa Müller. „Heute ist der erste praktische Tag, da geht es um die Organisation der Ausbildung. Am Freitag gibt es eine EDV-Schulung und danach steigen alle ins Drachenboot in Weste-witz“, blickte Pollmer auf den sanften Berufsstart voraus. Zum Teambuilding heute werden dann auch die zehn bereits bei Pietsch arbeitenden Azubis dabei sein. Beim anschließenden Grillen sollen sie sich kennen lernen.

Das stand für die Neuen gestern untereinander beim Rundgang über das Firmengelände an. Mit Projektmanagerin Claudia Piefel ging es am Vormittag durch die Lagerhallen und über das Gelände, wobei auch die neue Halle, die kurz vor der Inbetriebnahme steht, inspiziert wurde. Anschließend ging es zur Vorstellungsrunde.

Sechs kaufmännische Auszubildende beginnen ihre dreijährige Lehrzeit in diesem Jahr bei Pietsch. Auffällig dabei: Mit dem 16-jährigen Philipp Böhm ist nur einer aus dem Altkreis Döbeln dabei. Der Döbelner, der in Roßwein die Schule besucht hat, kam durch die Eltern auf die Idee, sich bei Pietsch zu bewerben und fühlt sich bestätigt. „Ich habe ein Praktikum gemacht, mich beworben und dann war auch das Bewerbungsgespräch ganz locker“, erzählt er. Auch der Auftritt des Unternehmens auf der Ausbildungsmesse im Döbelner Welwel hat ihm imponiert. Sogar Elternabende bietet Pietsch an, um die nicht nur den Bewerber, sondern die ganze Familie zu überzeugen.

Die anderen fünf kommen zum Teil von weit her, so wie die 18-jährige Kathleen Kretzschmar aus Aschersleben, Kerstin Schulze aus Bernsdorf bei Bautzen oder Marie Chiara Klatt aus Gütersloh. Offenbar macht sich die bundesweite Verbreitung der Pietsch-Firmengruppe sowie die Werbung auf Messen und in Schulen bezahlt. Für den Oschatzer Franz Neumann und Florian Laubsch aus Bloswitz war Pietsch jedenfalls schon vor der Bewerbung ein Begriff.

Dazu kommt mit Katja Schwarze aus Strehla eine Werkstudentin, die bei Pietsch den praktischen Teil ihres dualen BWL/-Handelsmanagement-Studiums absolviert. Melissa Haubold aus Stauchitz beginnt ein einjähriges Praktikum begleitend zu ihrem angestrebten Fachoberschulabschluss an der Fachoberschule in Döbeln. „Sie wird an zwei Tagen pro Woche bei uns sein, die restliche Zeit in der Schule“, erklärt Pollmer. Eine spätere Ausbildung bei Pietsch sei wünschenswert.

Der gute Ruf des Unternehmens macht sich bei der immer schwieriger werdenden Suche nach guten Auszubildenden bezahlt. Die kaufmännischen Lehrstellen sind alle besetzt. „Wir hätten auch noch einen Fachlageristen eingestellt, aber da ist uns nichts passendes über den Weg gelaufen“, sagt Müller. Zudem habe man auch in diesem Bereich bereits zwei Auszubildende in höheren Lehrjahren.

Von Sebastian Fink

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