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Döbeln Aktionstag zu Sucht und Inklusion kommt 2017 nach Hartha
Region Döbeln Aktionstag zu Sucht und Inklusion kommt 2017 nach Hartha
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13:46 11.05.2016
Harthas Bürgermeister Ronald Kunze (links außen) bekommt von Freibergs Oberbürgermeister Sven Krüger (rechts außen) im Beisein von Jörg Höllmüller (Mitte links) und Ralf Schreiber (Mitte rechts) den Staffelstab überreicht. Quelle: privat
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Hartha

„Gemeinsam Leben in Mittelsachsen“ – unter diesem Motto fand vergangene Woche in Freiberg ein Aktionstag zu den Themen Inklusion und Sucht statt. Veranstalter waren neben der Stadt der Landkreis Mittelsachsen und die Initiative für Demokratie ohne Extremismus. Mit Hartha steht nun auch der Veranstaltungsort für das kommende Jahr fest. Den Staffelstab übergab Freibergs Oberbürgermeister Sven Krüger bereits an Harthas Stadtoberhaupt Ronald Kunze. „Ziel ist es, mit diesem Projekt die Bevölkerung zu erreichen, zu sensibilisieren und dies nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit Gesprächen und Spaß – auch wenn diese Themen sehr ernst sind“, erklärt Sven Jeschke, Vorsitzender des Behindertenbeirats des Landkreises Mittelsachsen. „Die Kombination der Themen Sucht und Inklusion auf einem Aktionstag ist ideal, denn Behinderung kann eine Folge von Sucht sein“, meint Matthias Gröll, der im Gesundheitsamt als Ansprechpartner für Suchtberatungsstellen fungiert.

Jetzt gilt es auf den Erfahrungen der ersten Auflage dieses Aktionstages aufzubauen. Dazu rollen in Hartha jetzt langsam die Vorbereitungen an. „Ende Mai wird es ein Treffen mit Katrin Dietze, die sich im Landratsamt um Extremismusbekämpfung kümmert, geben, um zu besprechen, wie man den Aktionstag weiter gestalten kann“, berichtet Ronald Kunze. Im Vorfeld kam der zweite Beigeordnete des Landkreises, Jörg Höllmüller, auf Kunze wegen „Gemeinsam Leben in Mittelsachsen“ zu, weil die Infrastruktur vor Ort passt und durch Harthas zentrale Lage auch Schulen aus der Umgebung leicht mit einbezogen werden können. Das Stadtoberhaupt heißt das Projekt gerne in der Hartharena willkommen: „Behinderung und Sucht sind Themen, die jeden von uns jederzeit treffen können. Wir sind offen für alle. Es kann jeder vom Kleinkind bis zum Greis vorbeikommen.“ Auch für nicht persönlich Betroffene ist das eine Chance, sich an den verschiedenen Ständen unverbindlich beraten zu lassen, mit einem bisher unbekannten Thema erstmalig in Berührung zu kommen oder Hilfe im Umgang mit Betroffenen zu ersuchen. „Die Zusammenstellung der Suchtstatistik 2015 läuft noch, aber es deutet sich an, dass im vergangenen Jahr der Alkohol wieder der häufigste Grund ist, warum Menschen in Mittelsachsen die Suchtberatungsstellen aufsuchen beziehungsweise im Fachkrankenhaus Bethanien Hochweitzschen behandelt werden“, heißt es in einer Mitteilung des Landkreises.

Von André Pitz

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