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Döbeln Alarm in Hartha: Feuerwehr sorgt mit Großübung für Aufsehen
Region Döbeln Alarm in Hartha: Feuerwehr sorgt mit Großübung für Aufsehen
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11:55 13.10.2016
Eine Großübung rief am Mittwochnachmittag 30 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hartha und allen Ortswehren auf den Plan. Quelle: dpa
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Hartha

30 Kameraden mit sieben Einsatzfahrzeugen waren am Mittwoch zu einem Einsatz in die Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“ gerufen wurden – Kellerbrand und vermisste Personen erwartete die Freiwillige Feuerwehr Hartha sowie Kameraden aller Ortswehren. Gegen 17 Uhr löste Wehrleiter René Greif den zuvor angemeldeten, aber für die Kameraden geheimen Alarm für die Übung aus. „Die Kameraden wissen frühestens an der Einsatzstelle, dass es sich um eine Übung handelt“, erklärt Greif. Zuvor musste er die geplante Übung anmelden – bei der Stadt Hartha, der Leitstelle in Grimma und dem Kreisbrandmeister in Freiberg.

Nebelmaschine und Puppe

Damit es trotz Übung nahezu realistische Bedingungen für die Kameraden gab, wurde sowohl eine Nebelmaschine eingesetzt als auch eine Puppe. Außerdem halfen drei Mitglieder der Jugendfeuerwehr mit, die beteiligte Personen mimten. Hintergrund ist zum einen das Üben des Ernstfalles an sich, aber vor allem auch die Objektkennung. In dem Fall handelte es sich um die Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“ in Hartha. „Alle Institutionen und Einrichtungen legen Wert darauf, dass die Feuerwehr das Objekt kennt, sollte es doch mal zu einem Notfall kommen“, weiß der Wehrleiter. Kennen gelernt haben die Kameraden das Objekt – inklusive Zuwegungen und die Wasserversorgung vor Ort. „Die Zuwegung fand zwischen Möbelhaus und Hamimex statt“, so Greif. „Die Wasserversorgung wurde nicht über Hydranten, sondern den Löschteich auf dem Gelände der ehemaligen Hausschuhwerke sichergestellt.“ Ein Weg von etwa 300 Meter musste überbrückt werden. Doch das klappte laut dem Ortswehrleiter gut. „Wir sind technisch ausgestattet, unser Fahrzeug hat ein großes Fassungsvermögen.“

Großübung möglichst einmal im Jahr

Zum Zeitpunkt der Übung waren keine Kinder in der Einrichtung anwesend. René Greif ist zufrieden: „Wir haben Kennung über das erhalten, was geht und was nicht. Mit dem Übungsverlauf bin ich sehr zufrieden.“ Mindestens eine solche Übung pro Jahr versucht der Wehrleiter zu realisieren. Darüber hinaus treffen sich die Ortswehren etwa alle 14 Tage zur Ausbildung, hinzu kommen tatsächliche Einsätze.

Von Stephanie Helm

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