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Döbeln Altes Kaiserliches Postamt in Hartha ist die Stützen los
Region Döbeln Altes Kaiserliches Postamt in Hartha ist die Stützen los
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15:07 18.05.2016
Ralf Kekule und Tilo Hertwig kümmern sich in Hartha am Kaiserlichen Postamt um die alten Stützen. Quelle: Sven Bartsch
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Hartha

Wer dieser Tage durch Hartha läuft und dabei am alten Kaiserlichen Postamt vorbeikommt, muss sich nun an eine ganz neue Aussicht gewöhnen. Die Konstruktion, die über Jahrzehnte hinweg die Nordwand des Gebäudes stützte, ist verschwunden. „Das alte Kaiserliche Postamt steht jetzt wieder sicher“, hält Uwe Hentschel von der HHR Immobilien GbR fest. Möglich gemacht haben das die Baufortschritte im Inneren des Hauses. „Wir haben ein komplett neues Treppenhaus eingezogen, dazu große Betonfundamente gelegt und Betontreppenabsätze eingesetzt“, erklärt Hentschel, einer von drei Gesellschaftern, die das alte Postamt im vergangenen Jahr erstanden. „Dazu mussten wir auch Bewährungsstreben setzen, die mit in der Fassade verankert sind und diese damit an das Treppenhaus fixieren.“ Damit das alte Postamt demnächst von außen in seiner generalüberholten Pracht betrachtet werden kann, muss jetzt noch das Baugerüst verschwinden. „Der Außenputz ist im Juni dran. Wir möchten nämlich nicht mehr ewig das teure Gerüst stehen lassen“, meint Uwe Hentschel.

Derweil läuft im Inneren des Gebäudes weiterhin der Ausbau an mehreren Fronten. „Das neue Dach ist schon drauf. Dazu läuft momentan der Umbau des Dachstuhls. Außerdem wird der Trockenbau gerade erledigt und die Klimanlagen eingebaut“, berichtet Hentschel. Die Grundrisse der acht geplanten Wohnungen sind bereits komplett angelegt. Was nach wie vor aussteht, sind vom Denkmalschutz angehaltene Reparaturen der Sockel und Porphyrrahmen. „Dabei fallen ein paar kleine Schönheitsreparaturen an. Risse müssen überbrückt und lose Stellen entfernt und anschließend ausgebessert werden“, erläutert Hentschel. Außerplanmäßige Hindernisse habe man bislang bewältigen können. Die in den ersten Wochen der Bauarbeiten im Mauerwerk aufgetauchten und verrosteten Stahlträger (die DAZ berichtete) sind mittlerweile saniert. „Wo nichts mehr zu retten war, haben wir ausgetauscht“, merkt Hentschel an. „Dazu haben wir kleinere Dinge statisch ertüchtigt und morsche Balken ausgewechselt.“

Nach Angaben des Gesellschafters sieht immer noch alles danach aus, als ob man Ende August, spätestens jedoch Anfang September mit allem fertig sei. Über die Konditionen, zu denen die acht altersgerechten Wohnungen vermietet werden sollen, halten sich die Gesellschafter momentan noch bedeckt.

Von André Pitz

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