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Am Montag geht’s an der Gake in Döbeln los – inklusive Verkehrseinschränkung

Straßenbau Am Montag geht’s an der Gake in Döbeln los – inklusive Verkehrseinschränkung

Lang geplant, sehr herbeigesehnt, oft verschoben – die Ankündigung des Baustarts an der Gake klingt märchenhaft. Aber nun scheint es doch loszugehen. Ein 16-Millionen-Euro-Projekt nimmt langsam Fahrt auf.

Mit Baumfällungen soll am Montag der Ausbau der B 175 bei Döbeln beginnen.

Quelle: Foto: Gerhard Dörner

Döbeln. Am Montag soll der Neubau der B 175 zwischen Döbeln und der Autobahn-Anschlussstelle Döbeln-Ost starten. „Da werden die ersten bauvorbereitenden Arbeiten am Bauvorhaben B 175 – Ausbau Choren – Döbeln, westlich A 14 beginnen“, teilt Isabel Siebert, Sprecherin des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv), mit.

Bevor der Straßenbau beginnen kann, müssen Sträucher und Bäume weg. Darum lässt das Lasuv ab Montag solche Gehölze in der Ortslage Oberranschütz und im Gewerbegebiet Döbeln-Ost fällen und roden. Auch auf Kampfmittel wird das künftige Baugebiet untersucht. Die Archäologen kommen auch nicht zu kurz und graben in dem Bereich nach möglichen Bodendenkmalen. „Ab voraussichtlich Mitte August bis Oktober werden im Verlauf der neuen B 175 zwischen der Kreuzung mit Kreisstraße 7515 nach Mockritz bis zur A-14-Auffahrt Döbeln-Ost diese bauvorbereitenden Tätigkeiten dann ebenfalls in den Bereichen außerhalb der vorhandenen B 175 fortgeführt“, erläutert Lasuv-Sprecherin Isabel Siebert.

Neue Straße wird übersichtlicher

Wegen dieser Arbeiten kommt es zu geringfügigen Einschränkungen im Verkehrsraum. So ist vorgesehen, den Gehweg zwischen Oberranschütz und dem Gewerbegebiet zu sperren. Auf der B 175 soll dann eine Baustellenampel den Verkehr auf der zeitweilig halbseitig gesperrten Straße regeln. Ebenfalls noch in diesem Jahr soll der Ausbau der Ortsstraße Oberranschütz und der Oberranschützer Straße beginnen. „Die Arbeiten für die hier erforderlichen bauvorbereitenden Leitungsverlegungen beginnen noch im August“, sagt Isabel Siebert. Der eigentliche Ausbau der B 175 einschließlich der Bauwerke geht 2017 los begonnen und soll bis 2019 dauern. Der gesamte Straßenbau kostet laut Lasuv rund 16,3 Millionen Euro. Das Geld kommt von der Bundesrepublik Deutschland, dem Landkreis Mittelsachsen, der Stadt Döbeln sowie von den Versorgungsunternehmen. Die Ausbaustrecke hat eine Länge von rund 2,3 Kilometern. Die neue 175 wird einheitlich 7,50 Meter breit. Die Linienführung bleibt vom Kreisverkehr Döbeln / Zschackwitz bis zum gegenwärtigen Anschluss der K 7515 bestehen. Danach verläuft die Trasse bogenförmig in nördliche Richtung. Der Fahrbahnzustand und die nicht dem aktuellen Regelwerk entsprechende Trasse machen zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit dieses A 14-Zubringers den grundlegenden Ausbau des Trassenabschnittes notwendig. Der Ausbau dient aber vor allem auch der Sicherheit der Verkehrsteilnehmer. Die B 175 weist im Bereich der Geländesenke „Gakendelle“ ein sehr hohes Gefälle auf. Dort krachte es in der Vergangenheit recht oft. Die neue Linienführung weicht der Geländesenke aus. Damit wird die Straße übersichtlicher.

Neue Gehwege sind ebenfalls geplant

„Die einmündende Kreis- und kommunalen Straßen erhalten Fahrbahnteiler. Zum Teil erfolgen Verlegungen, Neubauabschnitte und der Neubau einer Brücke über die B 175 im kommunalen Netz“, so Lasuv-Sprecherin Siebert. Auch einen Rad- und gehweg bekommt die neue B 175. Dieser führt von der Kreuzung B 175/ Anschluss Zschaschütz bis zur Tankstelle. „Bestandteil Bauvorhabens ist ebenso der Anbau von Gehwegen im Innerortsbereich und Seitenflächen. Für den kommunalen Anteil an den Kosten für dieses Ausbauvorhaben erhalten der Landkreis und die Stadt Döbeln eine 90-prozentige Förderung in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro“, sagt Isabel Siebert.

Von daz

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