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Döbeln An der Kadorfer Straße: Lebensbäume für Roßweiner Nachwuchs
Region Döbeln An der Kadorfer Straße: Lebensbäume für Roßweiner Nachwuchs
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09:00 03.04.2017
Dana und Sven Specht sind seit neun Monaten Eltern des kleinen Felix. Am Sonnabend pflanzten sie ihm einen Apfelbaum auf einer Streuobstwiese. Quelle: Stephanie Helm
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Rosswein

Mächtig was los war zur Baumpflanzaktion am Sonnabend auf der Streuobstwiese an der Kadorfer Straße in Roßwein. 37 Familien samt Freunden, Verwandten und Nachbarn kamen, um einen Lebensbaum für ihren Nachwuchs zu pflanzen. Die Aktion fand zum zehnten Mal in Roßwein statt. Gemeinsam mit der Oewa Wasser und Abwasser GmbH, die das Baumpflanzen seit neun Jahren unterstützt, lud Bürgermeister Veit Lindner (parteilos) ein. Ganz nebenbei wurde ein Jubiläum gefeiert: Am Sonnabend wurde der 300. Baum eingepflanzt. „Insgesamt sind wir jetzt schon bei knapp 400 Bäumen“, erklärt Roßweins Stadtoberhaupt. Denn die Stadt begann schon ein Jahr eher, ehe sich die Oewa anschloss.

Die Streuobstwiese an der Kadorfer Straße ist nach der Pflanzaktion am Wochenende voll belegt. „Hier haben die Familien aus diesem und dem vergangenen Jahr für die Bepflanzung gesorgt“, so Lindner weiter. Dana und Sven Specht aus Otzdorf kamen mit dem neun Monate alten Felix zur Baumpflanzaktion. „Wir wurden von der Stadt eingeladen und fanden die Idee toll“, weiß die junge Mutter. Per Los wurde entschieden, welche Familie welchen Baum pflanzen darf. Die Spechts erwischten eine Baum der Sorte Edelapfel. Vater Sven Specht übernahm die Einpflanzarbeit, seine Frau kümmerte sich anschließend um den Feinschliff. Eine Plasteabdeckung muss am noch zarten Stamm angebracht werden – als Schutz vor Tieren, die sich sonst an der Pflanze zu schaffen machen würden. Im Laufe der nächsten Jahre sei angedacht, dass die Familien ein Auge auf ihren Lebensbaum haben – inklusive Bewässerung und irgendwann auch einmal das Auflesen der Früchte.

Erstmals in diesem Jahr wurde der Schwierigkeitsgrad für die Familien erhöht, schmunzelt Bürgermeister Veit Lindner. Bisher kümmerten sich die Muttis und Vatis „nur“ ums Einpflanzen, dieses Mal auch um das Einschlagen der Stützstämme rundherum und das Anbinden des Bäumchens. Fürs nächste Jahr muss die Stadt ein neues Fleckchen Wiese auserkoren. Noch hat das Stadtoberhaupt keinen Ort dafür im Blick. „Es ist eine tolle Aktion und heute stimmt auch noch das Wetter“, so Lindner. Bis der kleine Felix das erste Mal in einen seiner Äpfel beißen kann, wird es wohl aber noch ein Weilchen dauern.

Von Stephanie Helm

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