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Anfang September geht Diakonie-Neubau in Betrieb

Im Gewerbegebiet Hartha Anfang September geht Diakonie-Neubau in Betrieb

In dem neuen Förder- und Betreuungsbereich werden körperlich und geistig behinderte Menschen an jedem Wochentag morgens um halb acht mit dem Fahrdienst gebracht und nachmittags um halb drei wieder abgeholt. Betreut werden in den neuen Räumen vor allem behinderte Menschen, die einer Tätigkeit in der Behindertenwerkstatt nicht gerecht werden können.

Bis Anfang September soll am neuen Förder- und Betreuungsbereich des Diakonischen Werkes in Hartha alles fertig sein.

Quelle: Foto: Dirk Wurzel

Hartha. Der neue Förder- und Betreuungsbereich für behinderte Menschen in unmittelbarer Nachbarschaft der Diakonie Werkstatt m Harthaer Gewerbegebiet soll Anfang September in Betrieb gehen. „Wir wollen zunächst mit sechs bis sieben Teilnehmern in den neuen Räumen starten“, kündigt Thomas Richter, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes Döbeln an.

Im September vor einem Jahr begannen die Arbeiten an dem 1,2 Millionen Euro teuren Projekt als Anbau an die bereits vorhandenen fünf Arbeitsbereiche der Diakonie-Werkstätten in Hartha. Dafür kaufte die Diakonie das Grundstück direkt neben der Außenstelle der Roßweiner Werkstätten im Gewerbegebiet in Hartha.

In dem neuen Förder- und Betreuungsbereich werden körperlich und geistig behinderte Menschen an jedem Wochentag gefördert und betreut. Sie werden morgens um halb acht mit dem Fahrdienst gebracht und nachmittags um halb drei wieder abgeholt. Betreut werden in den neuen Räumen vor allem behinderte Menschen, die einer Tätigkeit in der Behindertenwerkstatt nicht gerecht werden können. In der unmittelbaren Nähe der Werkstattbereiche und ihrer Mitarbeiter können die Behinderten in der selben Tagesstruktur wirken und dank der speziellen Förderung vielleicht auch später selbst die Anforderungen für die Arbeiten in der Behindertenwerkstatt erfüllen.

Insgesamt 18 Förder- und Betreuungsplätze wird der Anbau an der Harthaer Diakonie-Werkstatt einmal haben. Erfahrungen gibt es damit bereits in den Roßweiner Diakonie-Werkstätten, wo es seit ein paar Jahren bereits zwölf solcher Plätze gibt. Weil diese vollständig ausgelastet waren, hatte sich das Diakonische Werk zu dem Neubau in Hartha entschlossen. Denn es gab immer wieder Nachfragen nach diesen Förder- und Betreuungsplätzen. Mit Inbetriebnahme der neuen Plätze in Hartha ziehen auch einige behinderte Menschen mit von Roßwein nach Hartha um. So erhofft sich die Diakonie sowohl im Raum Roßwein als auch im Raum Hartha, Leisnig und Waldheim etwas Entspannung bei der Nachfrage nach diesen Förder- und Betreuungsangeboten. Denn für die neuen Plätze in Hartha gab es schon Ende vergangenen Jahres elf Anfragen. Entsprechend muss auch das Personal in Hartha eingestellt werden.

Finanziert wird das Bauvorhaben zu 80 Prozent von der Sächsischen Aufbaubank (SAB). Damit ist der größte Anteil der Summe, nämlich 895 000 Euro, abgedeckt. 112 000 Euro übernimmt der Landkreis Mittelsachsen. Die Diakonie Döbeln als Träger steuert 152 000 Euro bei. „Dazu kommen noch die Kosten für den Erwerb des Grundstücks für die bauliche Erweiterung“, ergänzt Diakonie-Geschäftsführer Thomas Richter.

550 Quadratmeter umfasst der neue ebenerdige und barrierefreie Komplex mit seinen hellen, großzügigen Räumen.

Von Thomas Sparrer

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