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Archäologen gehen in Ostrau leer aus – Bauplaner erleichtert

Penny-Markt-Gelände Archäologen gehen in Ostrau leer aus – Bauplaner erleichtert

Die Grabungen auf dem künftigen Penny-Markt-Gelände in Ostrau sind abgeschlossen. Dr. Michael Strobel vom Landesamt für Archäologie (LfA) hat auch am Donnerstag in den Probegräben nichts finden können. Bauplaner Wolfgang Jeschke ist erleichtert, dass es zu keinen Verzögerungen kommt. Im Juni könnte es losgehen.

Fünf Gräben mit je 65 Metern Länge hatte Baggerführer Thomas Petzold am Mittwoch und Donnerstag in Ostrau ausgehoben. Spuren einer Besiedlung konnten nicht gefunden werden
 

Quelle: Sven Bartsch

Ostrau.  
 

Dies bestätigte sich gestern nach Vollendung des fünften Probegrabens. „In der Südwestecke kam noch abgeschwemmtes Bodenmaterial zum Vorschein, aber es gibt keine Hinweise auf menschliche Besiedlung“, sagte Strobel. „Wir werden das Gelände umgehend dem Bauplaner freigeben.“

Der heißt in diesem Falle Wolfgang Jeschke und zeigte sich ob der Nachricht gestern erleichtert. „Das freut mich zu hören. Ich bin froh, dass hier kein alter Krug oder ähnliches ausgegraben wurde“, sagte er. Denn dann hätte es durchaus zu Verzögerungen im Bauablauf kommen können, ganz abgesehen von den Kosten durch die Grabungen. Mehr als 1000 Euro haben die zweitägigen Arbeiten gekostet – getragen vom Bauträger. „Weit mehr wäre es gewesen, wenn die Archäologen mit dem Pinsel im Feld gesessen hätten und dann vielleicht noch warten wollten, bis die Sonne höher steht“, sagte Jeschke.

Ihm kommen die 40 Zentimeter tiefen Gräben nun sogar zugute. Wird der Bau gestartet, muss der Mutterboden ohnehin abgetragen werden, so dass das gelände komplett auf das Niveau gebracht wird, das die Gräben nun schon zeigen.

Doch bis es soweit ist, sind noch einige Schritte zu gehen. Am 1. März muss der Gemeinderat Ostrau den Beschluss zum Bebauungsplan fassen. Dann kann Jeschke den Bauantrag beim Landratsamt Mittelsachsen stellen. „Dort hat man ein Vierteljahr Zeit, was zumeist auch ausgereizt wird“, spricht Jeschke aus Erfahrung. Heißt: Die Baugenehmigung könnte Anfang Juni vorliegen. Wird dieser Plan eingehalten, könnte der Markt im November erstmals seine Pforten öffnen.

Von Sebastian Fink

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