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Döbeln Auf dem Radwanderweg Richtung Hartha
Region Döbeln Auf dem Radwanderweg Richtung Hartha
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07:23 10.01.2019
Die Eröffnung des ersten Bauabschnittes in Waldheim lockte im Oktober viele Radler und Spaziergänger auf die Strecke. Quelle: bartsch
Waldheim/Hartha

125 Jahre ist es her, dass auf den Bahngleisen zwischen Waldheim und Rochlitz der erste Zug ins Rollen kam. Vor 22 Jahren fuhr die letzte Eisenbahn nach Waldheim, vorbei an Obstmühle, Geringswalde und Hartha. Über Jahre erinnerten die alten Schienen an die 20 Kilometer lange Trasse. Doch auch die sind seit 2012 Geschichte. Jetzt entsteht dort eine Radwanderweg, der in Zukunft die Orte miteinander verbinden soll. Der erste Teilabschnitt in Waldheim ist schon fertig, im späten Frühjahr sollen Radler und Spaziergänger das nächste Stück bis Hartha nutzen können.

Damals war die Bahnstrecke eine Lebensader, die Bahnhöfe kleine kulturelle Zentren. Der neue Radweg soll zukünftig etwas von diesem Leben zurückholen. B 175/ S 36 ist die behördliche Bezeichnung des Landesamts für Straßenbau und Verkehr (LaSuV), da der Radweg sowohl eine Bundes- als auch Staatsstraße begleitet. Von der Zschopau bis zur Mulde. „Außerdem soll der Weg als Bindeglied zwischen dem Zschopautalradweg, der durch Waldheim geht, und dem durch Rochlitz führenden Mulderadweg dienen“, ergänzt Nicole Wernicke von der Pressestelle des LaSuV. Der Bau ist deshalb auch aus touristischer Perspektive eine Chance für die Region.

1,5 Millionen Euro für das Stück Waldheim-Hartha

Die 20 Kilometer sind in vier Bauabschnitte gegliedert. Der erste umfasst die Strecke von Waldheim nach Geringswalde. Anfang 2018 wurde mit dem Rückbau begonnen. Der erste Teil bis zum Waldheimer Ortsausgang ist seit Oktober fertig. Zur feierlichen Einweihung waren damals viele Heimatfreunde und die Bürgermeister aus Hartha, Geringswalde, Waldheim und Rochlitz gekommen. „Bisher wird der Weg super angenommen. Aktuell wird er vor allem von Spaziergängern genutzt“, freut sich Heimatfreund Heinz Thieme, der selbst schon auf dem frischen Asphalt unterwegs war. Um bis nach Hartha weiter zu wandern, braucht es noch ein wenig Geduld. Bis zum Frühling soll das Teilstück zwischen Waldheim und Hartha fertig sein und kostet voraussichtlich 1,5 Millionen Euro. Die Kosten für das komplette Projekt liegen bei über acht Millionen Euro.

Von Lisa Schliep

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