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Döbeln Auf ins kühle Nass!
Region Döbeln Auf ins kühle Nass!
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23:22 14.07.2013

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Viele Wolken, kühler Wind: Der Himmel über Nossen verhieß am Sonnabendmorgen noch nichts Gutes. Erst nach und nach tat er sich auf und präsentierte seine Schokoladenseite. Sommer, Sonne, Sonnenschein - das hat das traditionelle Nossener Badfest lange nicht mehr erlebt. Gutes Wetter war in den vergangenen Jahren eher die Ausnahme.

Christel und Joachim Gatsche aus Pinnewitz sind soeben mit Enkel Anthony (5) angekommen. "Wir kommen immer mal wieder zum Badfest, das gefällt uns meist ganz gut", erklärt Christel Gatsche. Irgendein bestimmtes Ziel? "Wir schauen einfach überall mal hin, das Volleyballturnier interessiert mich", fügt Joachim Gatsche an.

Volleyballturnier, Wasserballturnier, Schwimmwettkämpfe, Schnuppertauchen, Arschbombenwettbewerb - sportliche Wettkämpfe finden beim Badfest zu Hauf statt. Doch auch gespielt und gefeiert werden kann zu Genüge. Etwa bei der Badfestparty mit DJ und der Sommerparty mit Livebands, bei Schlagermusik im Festzelt und dem Neptunfest sowie auf dem Rummelplatz mit Karussell und Tombola.

Highlight am Sonntag: eine Planschbeckenfete. "Im frisch sanierten Planschbecken können die kleinsten Badbesucher, bewaffnet mit Wasserspritzen, unseren Bürgermeister Uwe Anke bespritzen", erläutert Petra Kopp vom Kulturamt der Stadt Nossen, das alljährlich für die Organisation des Badfestes Sorge trägt.

Während in Nossen noch gefeiert wird, geht es weiter nach Roßwein. Im idyllischen Wolfstal, zwischen Bergen und Bäumen ruft das kühle Nass. Einige Familien, Großeltern mit Enkeln und vereinzelte Jugendliche haben es sich auf der Wiese gemütlich gemacht. Auch Jenny Vogel (12) ist mit ihrer besten Freundin Kety Spindler (12) am ersten Ferienwochenende ab ins Freibad gedüst. "Ich bin zu Besuch bei Jenny und das erste Mal hier im Freibad, aber es gefällt mir wirklich gut", meint Kety. Jenny, die in Haßlau wohnt, ist öfter im Wolfstal baden. Sofern das Wetter passt.

Um die 50 Gäste hatte das Freibad Wolfstal am vergangenen Sonnabend - 1000 sind es sonst an richtig gut besuchten Wochenenden. "Da bräuchten wir halt besseres Wetter", meint Badleiter Jens Göhler. "Außerdem sind dieses Wochenende viele Feste und einige Leute sind natürlich auch schon in den Urlaub gefahren." Das sei zwar schade, aber man könne damit zufrieden sein, dass es wenigstens nicht so kalt sei. "Wir hoffen auf jeden Fall, dass es noch einmal besser wird", so Göhler.

Ähnlich, die Lage in Gebersbach. "Wir würden uns natürlich mehr Besucher wünschen", sagt Anke Höfling, Leiterin des Gebersbacher Freibades. 90 Schwimmer und Sonnenanbeter fanden am Sonnabend den Weg ins Bad. "Bis heute Abend ist ja noch ein bisschen Luft - vielleicht wird's ja noch", hofft sie. Vereinzelte Familien, einige Kinder und Jugendliche, ein paar Ältere liegen in der Sonne oder haben sich lauschige Plätzchen im Schatten gesucht. Die Wiese in Gebersbach war bestimmt schon voller, leerer aber auch.

Strände sind auch manchmal voller und manchmal leerer. Am Meer scheint auch nicht immer die Sonne und 40 Grad im Schatten muss sowieso keiner haben. Wie gut es uns doch auch daheim und im hiesigen Freibad geht.

Judith Sophie Schilling

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