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Döbeln Aus Schandfleck wird Bestattungshaus
Region Döbeln Aus Schandfleck wird Bestattungshaus
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18:00 02.03.2018
Dieser Schandfleck im Roßweiner Stadtbild soll bald verschwunden sein. Nach über zehn Jahren Leerstand soll aus dem Mehrfamilienhaus in der Damaschkestraße ein Bestattungshaus werden. Quelle: Foto: S. Bartsch
Rosswein

In absehbarer Zeit könnte wieder ein Haus in Roßweins Innenstadt aus dem Dornröschenschlaf geholt werden: Das Wohnhaus in der Damaschkestraße 12, an der Ecke gegenüber dem Gottesacker, stand jetzt im Technischen Ausschuss für eine Nutzungsänderung auf der Tagesordnung. Aus dem früheren Mehrfamilienhaus soll ein Bestattungshaus werden.

Matthias Lange freut sich. „Das Haus steht seit über zehn Jahren leer“, sagt der stellvertretende Bauamtsleiter der Stadt. Jetzt soll wieder Leben in das dreigeschossige Gebäude einkehren, zumindest geschäftliches, und damit ein Schandfleck der Stadtsilhouette verschwinden. Mit dem Antrag von Carmen Kunze-Walter vom gleichnamigen Bestattungsunternehmen aus Frankenberg, das derzeit in der Nossener Straße eine Niederlassung hat, bekamen die Ausschussmitglieder am Donnerstagabend die geplante Änderung der Nutzung der einzelnen Räumlichkeiten vorgestellt und erteilten ihre Zustimmung.

Mit dem Umzug vergrößert sich die Niederlassung, zugleich entsteht laut Matthias Lange das erste Bestattungshaus überhaupt in Roßwein. In dessen Erdgeschoss werden neben dem Empfang und einem Aufenthaltsraum auch der Abschiedsraum und die Kühlzelle zu finden sein. Die Eingangstür zum Haus wird dazu an die Ecke Gottesacker/Damaschkestraße versetzt – dorthin, wo sie historisch gesehen schon einmal angelegt war. Im ersten Obergeschoss sind Ausstellungsräume und eine Küche geplant, im zweiten Obergeschoss Lagerräume und ein Konferenzraum. Die Zufahrt zur Kühlzelle soll über den Hof von Seiten der Damaschkestraße erfolgen.

16 neue Balkone in der Clara-Zetkin-Straße

Erfreuliches Baugeschehen registrierte Matthias Lange generell. In Gleisberg soll ein Einfamilienhaus vergrößert werden, in Haßlau ist ein Neubau geplant. Auch der ehemalige Kindergarten in Haßlau soll zu einem Wohngebäude umgenutzt werden.

Außerdem hat die Wohnungsgenossenschaft Roßwein eG vor, weitere 16 Balkone an ihre Wohnblöcke anzubauen. Freuen dürfen sich die Mieter in der Clara-Zetkin-Straße 5, 7, 9 und 11. Der Anbau der Balkone soll zum Straßenbereich hin in südlicher Richtung erfolgen. Wie die bereits vorhanden Balkone wird es sich auch bei den neuen um Alu-Beton-Konstruktionen handeln, die mit Sicht- bzw. Windschutzverkleidungen aus mattem Glas ausgestattet sind. Auch diesem Vorhabend stimmte der Technische Ausschuss zu.

Informiert wurde weiterhin darüber, dass die Firma Kunath Fahrzeugbau GmbH plant, eine weitere Leichtbauhalle auf ihrem Gelände im Gewerbegebiet „Goldene Höhe“ zu errichten. Die dann dritte Halle mit den Maßen 15 mal 30 Meter soll als Abstellfläche für Pkw dienen.

Von Manuela Engelmann

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