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Döbeln Autoliv schließt Werk in Döbeln
Region Döbeln Autoliv schließt Werk in Döbeln
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16:08 21.08.2013
Döbeln Autoliv wird bis 2014 schrittweise geschlossen. Quelle: Wolfgang Sens
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Döbeln/Elmshorn

gibt die Schließung des Standortes Döbeln bekannt. Zur Stunde findet eine betriebsversammlung im Döbelner Werk statt, wo noch 250 Beschäftigte angestellt sind.

Die Absatzzahlen innerhalb des europäischen Automobilmarktes sind weiterhin rückläufig. Diese negative Entwicklung hat Konsequenzen für die Zulieferbetriebe in der Automobilbranche, denn der Kostendruck verschärft sich zunehmend. Vor diesem Hintergrund hat die Konzernleitung Umstrukturierungen an den deutschen Standorten der Autoliv Inc. beschlossen, um die Zukunft des gesamten Unternehmens zu sichern.

In den vergangenen fünf Jahren wurde die Belegschaft im Werk Döbeln von ehemals 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf derzeit etwa 250 Beschäftigte reduziert. Dieses Vorgehen war notwendig, um den Standort so lange wie möglich halten zu können, denn die Umsätze sanken deutlich - bei hohen Standortkosten.

Heute hat die Geschäftsführung die Mitarbeiter darüber informiert, dass der Standort bis voraussichtlich September 2014 schrittweise geschlossen wird. Die Mitarbeiter des Werkes sind mit unbefristeten Arbeitsverträgen beschäftigt, überwiegend in der Montage von Sicherheitsgurtsystemen, Gurtschlössern und Höhenverstellern. "Nach langen internen Beratungen und auch der Prüfung von Alternativen, wurde auf Konzernebene entschieden, das Werk in Döbeln zu schließen. Es ist dem Management bewusst, was diese Gewissheit nach bisherigen Gerüchten für unsere Mitarbeiter bedeutet. Wir sind uns der Tragweite dieser schwerwiegenden Entscheidung für jeden einzelnen bewusst." erklärt Jens Eisfeld, Geschäftsführer der Autoliv Sicherheitstechnik GmbH.

Es werden nun kurzfristig Gespräche mit der Belegschaftsvertretung über einen Sozialplan aufgenommen. Eine Verlagerung der Produktion in bereits bestehende Standorte des Konzerns in Ost-Europa ist geplant. Die Ersatzteilfertigung wird in Deutschland verbleiben und in das Schwesterwerk nach Elmshorn verlagert werden.

Thomas Lieb

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