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Döbeln Axel Buschmann tritt als Herausforderer an
Region Döbeln Axel Buschmann tritt als Herausforderer an
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21:33 08.03.2015
Axel Buschmann (49) Quelle: SPD
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Die Döbelner Sozialdemokraten nominierten den 49-Jährigen am Sonnabend auf ihrer Mitgliederversammlung einstimmig zu ihrem Bürgermeisterkandidaten. "Er ist konsequent, bedacht und im Gegensatz zu den anderen Kandidaten auch in einem zukunftsfähigen Alter", sagte SPD-Mitglied Sylvio Kolb, der Buschmann im Namen des SPD-Vorstandes vorschlug. Er sei bereits von 2001 bis 2008 Bürgermeister in Döbeln gewesen, sei an dieser Aufgabe gewachsen und habe die Stadt in seiner Amtszeit vorangebracht. Zudem verfüge Buschmann als SPD-Fraktionschef im Stadtrat und im Kreistag Mittelsachsen über ein gutes politisches Netzwerk und sei ein guter Moderator von Themen. Da es im Döbelner Stadtrat keine klaren Mehrheiten gibt, seien diese mit Geschick auszuhandeln.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Homann lobte Buschmanns Talent zuzuhören und die Menschen ernst zu nehmen. "Er kann sich im Gegensatz zu seinem konservativen Mitbewerber selbst zurücknehmen und vor allem scharf und analytisch denken. Er ist oft schon gedanklich drei Schritte weiter", so Homann.

"Ich habe mir die Entscheidung, nach sieben Jahren Pause noch mal um das erste Amt in meiner Heimatstadt zu kandidieren, nicht leicht gemacht. Denn ich bin auch gern Anwalt. Doch ich habe von vielen Bürgern sehr viel Ermunterung bekommen", sagte Buschmann. Döbeln sei eine tolle Stadt, die für ihre Größe viel zu bieten hat. Mit Theater, Kino, Stadtbad, Stadtsporthalle, zwei Stadien und allen Schularten. "Das durfte ich in meiner ersten Amtszeit mit gestalten. In dieser Zeit haben wir die hässlichen Container am Theater durch einen schicken Anbau ersetzt. Wir haben Ober- und Niedermarkt neu gestaltet und konnten der Pferdebahn zur Umsetzung verhelfen. Ebenso das Schulzentrum-Nord fertigstellen", zählte er auf. In den letzten sieben Jahren habe es dagegen viel Stagnation gegeben. So wie etwa beim neuen Gewerbegebiet Süd, wo man immer noch auf der Bremse stehe.

Buschmann wolle für einen neuen Politikstil stehen. Der Stadtrat habe sich verändert. Neue Räte mit neuen Ideen seien dazugekommen. So werde er das Stadtparlament nicht mit Konflikten von gestern belasten. Denn die Bürger wünschten sich mit dem Wahlergebnis vom Vorjahr Stadträte, die zusammenarbeiten. Das sei sein Ansatz. Zudem möchte Buschmann das Engagement und die Ideen der Bürger stärker einbeziehen. "Wir brauchen gemeinsame, neue Visionen." Das Beispiel Pferdebahn zeige, wie aus einer verrückten Idee heute ein Aushängeschild für die Stadt geworden sei.

Thomas Sparrer

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