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Döbeln Babyboom in Hartha
Region Döbeln Babyboom in Hartha
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19:19 27.04.2018
Der Rathaussaal war vorübergehend eine Kita: Jede Menge Kleinkinder mit ihren Eltern hatte gestern Harthas Bürgermeister Ronald Kunze zum Baby-Empfang zu Gast. Quelle: Sven Bartsch
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Hartha

Reicher Kindersegen ist der Stadt in der Region Döbeln beschieden. 61 Kinder kamen 2017 in Hartha zur Welt. Das sind 22 mehr, als vor zwei Jahren. Die Eltern von über 20 Babys hatten sich am Freitag mit ihrem Nachwuchs zum Baby-Empfang im Ratssaal eingefunden. Statt heißer Diskussionen um kommunalpolitische Themen war da Krabbelgruppe angesagt. Eltern kamen ins Gespräch – untereinander und mit Bürgermeister Ronald Kunze, der so auf dem kurzen Dienstweg mitbekam, wo den Eltern der Schuh drückt und was gut läuft in Hartha. Aber die Kritik hielt sich in Grenzen, wie der Bürgermeister sagte. „Das Positive überwiegt. Die Leute freuen sich zum Beispiel, dass die Awo mit der Babygruppe jetzt vor Ort ist und sie nicht mehr nach Waldheim oder Leisnig fahren müssen. Auch das Baby-Schwimmen in der Oberschule kommt gut an“, sagte Ronald Kunze.

Verwaltung kümmert sich

Die Besucher des Baby-Empfanges schätzten die Möglichkeit, mit den Vertretern der Stadtverwaltung und dem Bürgermeister ins Gespräch zu kommen. „Das ist gut, dass man sich hier direkt an den Bürgermeister wenden kann. Der erfährt ja sonst eher von den Stadträten, wenn der Schuh drückt“, sagte Matthias Thiel. Er lobt die Verwaltung für die Hilfe, einen Kita-Platz für Andreas zu finden. Der Kleine ist fast ein Jahr alt und der Grund für seine Eltern Annett Schmidt und Matthias Thiel den Baby-Empfang zu besuchen. „Ich hätte nie gedacht, dass so viele kommen“, sagte die Harthaerin Annett Schmidt. „Ich staune, wie viele Leute aus Hartha hier sind. Man kennt ja die einen oder anderen von diversen Baby-Gruppen. Aber in Hartha ist man sich noch nicht über den Weg gelaufen“, sagte Annett Schmidt. Sie ist sehr froh, einen Krippenplatz für Andreas zu haben.

Windeln bald vom neuen Drogeriemarkt?

Und was Kinderbetreuung und Bildung angeht, wird Andreas seine Heimatstadt nicht so bald verlassen müssen: Kindertagesstätten, Grundschule, Oberschule, Gymnasium – die Schulen in der Froschstadt führen bis zum Abitur.

Die Windeln für Babys können die Harthaer wahrscheinlich bald in einem neuen Drogeriemarkt kaufen. Details der Ansiedlung sind noch in der Planung. Auf Kuscheltiere mussten die kleinen Gäste des Empfangs nicht warten. Die Stadt hat sich nicht lumpen lassen und spendierte ihren Neubürgern Teddys und andere Plüschtiere.

Von diw

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