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Bagger sichert Radweg nach Technitz

Bagger sichert Radweg nach Technitz

Bis auf 2,50 Meter war die Mulde dem Mulderadweg zwischen Großbauchlitz und Technitz nahe gekommen. Die Flut vom Juni 2013 hatte das Ufer ausgespült und die Mulde fraß sich seither weiter langsam an den Radweg heran.

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Vom Fluss aus wird das Muldeufer am Radweg zwischen Großbauchlitz und Technitz in den nächsten Wochen gesichert.

Quelle: Sven Bartsch

Jetzt wird der Fluss wieder gezähmt und bekommt sein befestigtes Ufer zurück.

 

Mit einem Bagger und viel Baumaterial wird seit vergangener Woche an dem Flussabschnitt gearbeitet. Zunächst wird vom Flussbett aus Erde aufgefüllt. Dann wird das Ufer mit Wasserbausteinen wieder befestigt. Die Bruchsteine werden dabei so verlegt, dass in den Zwischenräumen Pflanzen wachsen können. Die Steine und damit das Ufer sollen so zusätzlichen Halt bekommen. "Es hat einige Zeit gedauert. Um so schöner ist es, dass wir jetzt endlich anfangen konnten", sagt Axel Bobbe, Leiter des Betriebes Elbaue/Mulde/Untere Weiße Elster bei der Landestalsperrenverwaltung. Bis sein Betrieb die Bauunternehmen los schicken durfte, mahlten zunächst die Mühlen der Bürokratie ziemlich intensiv. Die Untere Wasserbehörde des Landkreises musste zustimmen, weil ein Erlass des sächsischen Umweltministeriums Uferbefestigungen im Außenbereich der Städte und Dörfer eigentlich verbietet. Das Okay aus Freiberg dauerte entsprechend lange. Dabei gab es genügend Beschwerden über die große Ausspülung, die den Mulderadweg zwischen Großbauchlitz und Technitz gefährlich näher kam. Die jetzt gestarteten Bauarbeiten am Ufer kosten runde 200 000 Euro.

 

350 000 Euro investierte die Landestalsperrenverwaltung kurz hinter Technitzer Muldenbrücke. Das Hochwasser im Juni des vergangenen Jahres beschädigte den dortigen Uferbogen schwer. Der zugehörige Schutzwall war auf 300 Metern an drei Stellen beschädigt. Die Reparatur war dringend. Der Deichbau ist so gut wie fertig.

 

Nach Abstimmungen mit den Naturschutzbehörden soll im Januar 2015 auch das Flussbett und das Flussufer in Großbauchlitz beräumt werden. Das hatte die Bürgerinitiative Großbauchlitz bei einem Vor-Ort-Termin mit Axel Bobbe im Januar dieses Jahres gefordert. Die Ausschreibungen für die Arbeiten in Großbauchlitz werden in den nächsten Wochen vorbereitet. Im Bereich der Brücke an der Grimmaischen Straße werden angespülte Sedimente herausgebaggert. Das Ufer auf der Kleinbauchlitzer Seite wird bis an die von der früheren Zuckerfabrik errichtete alte Plattenstraße abgetragen. Auch die Böschungen werden in dem Zuge mit beräumt. Hier hat mancher Grundstückseigentümer, der heute Flutschutz fordert, selbst einiges aufgeschüttet, was da nicht hingehört. Bei Sitzecken und Komposthaufen müssen die Grundstücksanlieger voraussichtlich selbst mit beim Uferaufräumen ran.

 

Die Oewa wird im Auftrag des Abwasserzweckverbandes Döbeln-Jahnatal später den freigespülten Abwasserkanal unter der Brücke Grimmaische Straße wieder einpacken.

Thomas Sparrer

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