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Bahnübergang Keuern wieder frei – jetzt sogar mit Ei

Verkehrssicherheit Bahnübergang Keuern wieder frei – jetzt sogar mit Ei

Der Ausbau der neuen Verkehrsanbindung in Keuern, Mastener Straße/Blücherstraße, ist abgeschlossen. Auch der Bahnübergang ist fertig. Seit Montag rollt der Verkehr in dem Döbelner Ortsteil wieder in beide Richtungen. Dafür ist der Bahnübergang in Masten, Harthaer Straße, gesperrt. Und ein Ei neben den Schranken sorgt für Verwunderung.

Über den neu gebauten Bahnübergang in Keuern rollt jetzt wieder der Verkehr.

Quelle: Olaf Büchel

Döbeln/Keuern/Masten. Der Ausbau der neuen Verkehrsanbindung in Keuern, Mastener Straße/Blücherstraße, ist abgeschlossen. Auch der Bahnübergang ist fertig. Seit Montag rollt der Verkehr in dem Döbelner Ortsteil wieder in beide Richtungen. Dafür ist der Bahnübergang in Masten, Harthaer Straße, gesperrt. Und ein komisches großes Ei neben den Schranken sorgt für Verwunderung.

Toll, so ein neuer Bahnübergang. Das Fahrzeug schwebt förmlich darüber hinweg, kein Holterdiepolter. Doch Vorsicht! Was ist das? Direkt an dem Bahnübergang zwischen Mastener- und Blücherstraße steht alles andere als unscheinbar ein großes weißes Ei. Es befindet sich gleich neben der Schranke und ist nicht zu übersehen. Eine Radarfalle – jetzt, da man schnell über den Übergang in Keuern hinwegdüsen könnte?

Mit Radar hat es tatsächlich etwas zu tun. Doch es geht hier nicht um Temposünder. „Das ist ein Radarscanner. Das ist moderne Technik. Die ist noch nicht an sehr vielen Bahnübergängen zu finden. Vor allem wo es Vollschranken gibt, wird sie eingesetzt“, erklärt ein Mitarbeiter der deutschen Bahn vor Ort. Das Ganze dient der Sicherheit und soll Katastrophen abwenden helfen. Sollte mal ein Fahrzeug auf dem Übergang stehen bleiben, während sich die Schranken schließen und es dann kein Vor und Zurück mehr geben, dann erfasst die Radartechnik unter der „Eierschale“ diese Situation. Der Zugführer erhält ein entsprechendes Signal und darf nicht weiterfahren. Ein Zusammenstoß zwischen Bahn und Straßenfahrzeug soll so verhindert werden. Seit Sonntag ist der neue Bahnübergang in Keuern für Autos freigegeben. Seit dem ist auch das Riesen-Ei in Betrieb.

Die Bushaltestellen an der Mastener Straße in Keuern werden jetzt wieder in beiden Richtungen von Bussen angefahren. Trotzdem gibt es noch Einschränkungen. Denn seit Montag ist der Bahnübergang Masten, Harthaer Straße, gesperrt – er öffnet nie wieder, verschwindet ganz. Mit dem Rückbau der Bitumendecke im Bereich des Übergangs haben die Arbeiter bereits begonnen, auch die Signalanlagen werden abgebaut, die Gleise vor unbefugtem Betreten gesichert. Zeitgleich erfolgt der Neubau einer Ersatzstraße, die künftig die Ortsteile Keuern und Masten nördlich und nicht mehr südlich der Gleise auf kürzestem Weg verbindet. Die neue Straße hat eine Länge von rund 450 Metern und eine Breite von sechs Metern, damit sich Busse begegnen können. Es gibt einen Gehweg und einen Sicherheitsstreifen. Die angrenzende Kleingartenanlage erhält einen Parkplatz mit zehn Stellflächen. Bis auf den Parkplatz soll diese Baumaßnahme bereits bis zum 10. August abgeschlossen sein. Der Baudezernent der Stadt Döbeln, Thomas Hanns, informiert dazu: „Der Busverkehr nach Masten wird durch Keuern über die Straße zu den drei Eichen umgeleitet. Eine Haltestelle ist an der Siedlung „Zu den 3 Eichen“ eingerichtet, da die Harthaer Straße in Folge der Sperrung zur Sackgasse wird.“

Von Olaf Büchel

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