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Döbeln Bald höhere Bordsteine an der Döbelner Straße
Region Döbeln Bald höhere Bordsteine an der Döbelner Straße
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00:37 19.04.2018
Peter Krause vom Behindertenbeirat der Stadt Roßwein hatte zur Übergabe der Straße das Gefälle des Fußweges in Höhe Friseur Thiele demonstrativ nachgemessen.. Es fällt auf 2 Meter um 20 Zentimeter. Quelle: Foto: Dirk Wurzel
Rosswein

Zu steil in seiner Querneigung ist der Gehweg in der Döbelner Straße zwischen Markt und Post bei der Sanierung der S34/39 geworden – schon bei der Übergabe im Juni vergangenen Jahres hatte der Behindertenbeirat der Stadt öffentlichkeitswirksam dagegen protestiert. Am Ende der Proteste sicherte das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) als Träger der Baumaßnahme zu, für die markanten Stellen Neuplanungen vorzunehmen und Korrekturen vorzunehmen. Jetzt im Frühjahr schon sollte beispielsweise im Bereich des Brückenplatzes mit entsprechenden Arbeiten begonnen werden, weil auch dort der Fußweg aus Richtung Muldenbrücke zu steil geraten war.

Sonderplanung für Haus Nummer 14 erforderlich

Doch noch tut sich nichts und allem Anschein nach wird es wohl auch noch ein Weilchen dauern, bis die Bagger wieder durch Roßwein rollen. Wie Lasuv-Pressesprecherin Isabel Siebert auf Anfrage der DAZ bestätigt, liegen die Neuplanungen für den Brückenplatz und den Gehweg Döbelner Straße bereits vor, derzeit werde die Ausschreibung vorbereitet. Für die Ecke Markt/Döbelner Straße ist das Anbringen eines Geländers und das Anheben der Tiefborde als Hochborde geplant. „Dafür wird eine Absenkung auf der Döbelner Straße stadtauswärts neu errichtet.“ Soll heißen: Die Bordsteine werden höher, um das Quergefälle zu entschärfen. Das liegt beispielsweise im Bereich der Zufahrt zur Nummer 14 bei zehn Prozent, gerade einmal zwei Prozent sind zulässig. „Die Zufahrt Haus Nr.14 muss gesondert geplant werden, da hier umfangreiche Änderungen erforderlich sind“, sagt Isabel Siebert – was bedeutet, dass hierfür noch keine Lösung gefunden ist.

Bei Roßweins Bauamtsleiterin Petra Steurer sorgt das für Stirnrunzeln. Denn optimal wäre ja, die Maßnahme in einem Zug zu erledigen und nicht zweimal in den Gehweg, der auch neu gepflastert wird, zu reißen. Also entweder zieht sich die Umsetzung noch ein paar Wochen länger hin, oder man fängt zweimal an. Für Unmut sorgt auch der Umstand, dass die Stadt die offenbar existierenden Neuplanungen entgegen der Absprache mit dem Lasuv bis dato noch nicht vorgelegt bekommen hat.

Am Brückenplatz wird Gehweg verlängert

Was den Brückenplatz angeht, sieht die neue Lasuv-Planung eine Verlängerung des zu steil geratenen Fußweges in den Kreuzungsbereich und in Richtung Bäckerei Körner vor. „Außerdem wird die Bordsteinabsenkung vor der Bäckerei verlängert. Zur Fleischerei werden kontrastierende Treppenstufen eingebaut und auf der gebäudeabgewandten Seite ein Geländer errichtet. Vor und nach der Treppe werden Aufmerksamkeitsfelder angeordnet.“ Auch hierfür wird die Ausschreibung der Leistungen gerade erst vorbereitet.

Von Manuela Engelmann

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