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Bauarbeiter biegen auf Zielgerade ein

Bauarbeiter biegen auf Zielgerade ein

Am Waldheimer Bahnhof geht's rund und die Bauarbeiter biegen auf die Zielgerade ein. Zumindest was den Bauabschnitt "Trockenlegung und Stützmauerbau" betrifft, denn der soll am Freitag laut Plan abgeschlossen sein.

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Fleißig gepflastert wird derzeit vorm Waldheimer Bahnhof.

Quelle: Sven Bartsch

Gestern verlegten die Handwerker Pflaster vorm Portikus des Bahnhofes, der nach dem Abriss stehengeblieben war. Zuvor hatten die Bauarbeiter das Gebäude trockengelegt und auf der Rückseite eine Stützmauer errichtet, diese quasi zugemauert. Hier verblenden die Maurer gerade das Mauerwerk mit Natursteinen. So verschwinden die Narben, die der Abbruch gerissen hat. Die Trockenlegung und die Maurerarbeiten kosten rund 68 000 Euro, wovon die Stadt etwa 61 200 Euro gefördert bekommt.

 

Noch unklar ist zurzeit, ob und wie der Zugang zu den Gleisen behindertenfreundlich wird. Die Stadt hat jedenfalls intensiv daran gearbeitet, dass auch Menschen im Rollstuhl oder mit Gehhilfen barrierefrei zum Bahnsteig gelangen können. "Das ist unser großer Wunsch. Aber derzeit gibt es keine Möglichkeit, ihn zu realisieren", sagt Waldheims Bürgermeister Steffen Ernst (FDP) bedauernd.

 

Die derzeitigen Arbeiten sind Bestandteil des Projektes "Revitalisierung Bahnhof Waldheim". Dafür bekommt die Stadt fast 400 000 Euro Fördermittel von der Europäischen Union und muss nur zehn Prozent Eigenanteil aufbringen. Das Projekt startete mit dem Abriss der Bahnhofshalle im Herbst vergangenen Jahres. Zuvor rückte der Waldheimer Kantor und Eisenbahnfan René Michael Röder den Bahnhof noch mal ins Licht der Öffentlichkeit. Er gab dort ein Abriss-Konzert, das auf eine unerhörte Resonanz stieß. Vielleicht kann der Kirchenmusiker bald wieder ein Konzert auf dem Bahnhofsgelände geben - wenn nämlich die Stadt die durch den Abriss frei gewordene Fläche in Angriff nimmt und schön gestalten lässt. Dann könnten dort Open-Air-Konzerte steigen.

Dirk Wurzel

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