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Döbeln Bauarbeiter sputen sich: Kriebsteiner Straße wahrscheinlich früher fertig
Region Döbeln Bauarbeiter sputen sich: Kriebsteiner Straße wahrscheinlich früher fertig
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Weil sich die Bauarbeiter gesputet haben, könnte die Kriebsteiner Straße bereits Mitte des Jahres fertig sein. Quelle: Dirk Wurzel
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Waldheim

Der Bau der Kriebsteiner Straße geht fixer, als geplant. Es könnte gut sein, dass die Staatsstraße 32 bereits Mitte des Jahres fertig wird. Eigentlich sollte das im November sein. Mittlerweile steht die Bauampel gleich am Fußgängerüberweg. Wie angekündigt, haben die Straßenarbeiten begonnen, nachdem die breite, etwa 600 Meter lange Stützwand fertig geworden war. „Auf Grund von erfolgten Leistungsänderungen und zusätzlich erhobener Arbeitsschutzanforderungen wird angestrebt, einen Teil der Leistungen unter Vollsperrung auszuführen. Derzeit erfolgen diesbezügliche Abstimmungen mit Betroffenen und Beteiligten. Die erforderliche Vollsperrungsdauer würde etwa vier Wochen betragen“, informiert Isabel Siebert, Pressesprecherin des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv), auf Nachfrage der DAZ.

Einen Monat für ein Vierteljahr

Ob und wann genau die Kriebsteiner Straße komplett dicht sein wird, kann das Lasuv derzeit noch nicht sagen. Die Umleitung würde dann aber – wie bereits ausgeschildert – über die S 36 Massanei, Reichenbach, die Kreisstraße 8515 Grünlichtenberg und Ehrenberg nach Kriebethal führen. „Anschließend wäre dann nur noch für einen Zeitraum von etwa zwei Monaten eine halbseitige Sperrung mit Ampelregelung erforderlich und die Gesamtmaßnahme könnte – statt wie geplant im November 2017 – schon Mitte 2017 fertig gestellt werden“, so Isabel Siebert weiter. Bedingung für die vorzeitige Fertigstellung ist aber die Vollsperrung für einen Monat, was das Bauende um ein Vierteljahr vorziehen könnte. Das Lasuv bespricht diese Variante gerade unter anderem mit dem Landkreis und der Stadt Waldheim.

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Die steht einem reibungslosen Bauablauf natürlich nicht im Wege, sagt Bürgermeister Steffen Ernst (FDP). Allerdings sei wichtig, Feinheiten abzustimmen. Das Baugeschehen in der Stadt sollte möglichst unter einer voll gesperrten Kriebsteiner Straße nicht leiden. Es ist technisch möglich, erst die eine Hälfte der Kriebsteiner Straße zu asphaltieren und dann die andere. Vorteil: Die Straße wäre trotz Baustelle weiter befahrbar, wenn auch immer nur in eine Richtung. Nachteil: Es würde eine Mittelnaht bleiben. Diese braucht Pflege und verringert die Haltbarkeit, weil dort Wasser eindringen kann. Im Winter kann dann der Frost den Asphalt sprengen. Darum soll der Teer in einem Rutsch auf die Kriebsteiner Straße. „Um den künftigen Instandhaltungsaufwand der Straße möglichst gering zu halten, soll sie in einem Zug ohne Mittelnaht asphaltiert werden“, sagt Isabel Siebert. Das geht natürlich nur unter Vollsperrung.

Schicke Natursteine an der Zschopau

Seit November 2015 lässt das Lasuv die S 32 bauen. Das Asphaltband war eigentlich noch ganz in Ordnung, die Stützmauer aus Bruchsteinmauerwerk aber nicht. Diese wichtige Wand hat das Lasuv komplett erneuert und eine massive Stahlbetonmauer errichten lassen. Zschopauseitig ist diese mit Natursteinen verblendet, was recht schick aussieht. Das für Waldheim bedeutende Bauvorhaben kostet rund 4,3 Millionen Euro. Davon tragen der Freistaat Sachsen etwa 3,2 Millionen Euro, die Stadt Waldheim rund eine Million Euro und die Versorgungsunternehmen weitere 75  000 Euro. Für seinen Eigenanteil hat die Stadt Waldheim eine Förderung von 90 Prozent bekommen. Die Stadt ist unter anderem für den Gehwege zuständig, der auf der breiten Mauerkrone verläuft.

Von Dirk Wurzel

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