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Döbeln Bauhof Zschaitz schrittweise erneuert
Region Döbeln Bauhof Zschaitz schrittweise erneuert
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20:01 18.05.2018
Der Zschaitzer Bürgermeister Immo Barkawitz hat künftig mit dem Bauhof alle Hände voll zu tun. Quelle: Sven Bartsch (Archiv)
Zschaitz

Lange haben die drei Mitarbeiter des Zschaitzer Bauhofs ihren Rasentraktor gehegt und gepflegt – fast 15 Jahre hatte das Gefährt auf dem Buckel. Doch nun musste Ersatz her: Für 3665 Euro kauft die Gemeinde einen neuen vom Baderitzer Händler Auto Ehrlich. Dem hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung am Montag zugestimmt. „Das alte Fahrzeug war so stark beschädigt, dass sich die Reparatur nicht mehr lohnt“, sagt Verwaltungsmitarbeiterin Mandy Härtner.

Die Bestellung ist schon ausgelöst – spätestens in sechs Wochen soll er zur kürzlich gestarteten Grasmahd eingesetzt werden können. „Er ist klein und wendig und genau richtig für unsere Spielplätze“, erklärt Härtner.

Fahrzeuge 10 bis 15 Jahre alt

Doch damit ist nur ein Problem in der Ausstattung des Bauhofes gelöst. Denn, so Härtner, fast alle Fahrzeuge und Geräte haben ein Alter von zehn bis 15 Jahren erreicht. „Unsere Multicars sind sehr gut gepflegt, aber der Reparaturaufwand wird höher. Und den Bagger haben wir schon gebraucht gekauft, da kommen auch langsam die Wehwehchen.“

Problematisch wird es, wenn eines der größeren Fahrzeuge zwingend ersetzt werden muss. Allein ein Multicar koste um die 90 000 Euro, die die Kommune nicht einfach so auf der hohen Kante hat, wie die Verwaltungsmitarbeiterin festhält. „Wenn es soweit kommt, müssen wir uns darüber ernsthaft Gedanken machen“, sagt Bürgermeister Immo Barkawitz, der in Sachen Bauhof noch ein weiteres Problem auf dem Zettel hat.

Zwei von drei Mitarbeitern vor der Rente

Denn zwei der drei festangestellten Mitarbeiter gehen innerhalb der nächsten drei Jahre in den Ruhestand. Schon jetzt könnte der Bauhof personelle Unterstützung vertragen, daher müssen diese Stellen in jedem Fall neu besetzt werden, meint der Bürgermeister. „Wir haben das Thema schon im Hauptausschuss beraten und werden die Stellen dann wieder neu ausschreiben“, sagt er.

Ähnlich wie Ostrau trifft auch Zschaitz das Fehlen von helfenden AGH-Kräften in diesem Jahr. Drei bis vier waren sonst immer zur Verfügung gewesen. Auch beim Bundesfreiwilligendienst (Bufdi) hat die Kommune keine Kräfte beantragt, da hier der Verwaltungsaufwand zu hoch geworden sei, so Barkawitz.

Von Sebastian Fink

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