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Döbeln Baumpflanzaktion für Neugeborene wird vorbereitet
Region Döbeln Baumpflanzaktion für Neugeborene wird vorbereitet
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00:28 12.04.2018
Roßweins Stadtgärtner Ingolf Kirschstein bereitet gemeinsam mit den anderen Bauhofmitarbeitern die Baumpflanzaktion für Roßweins Neugeborene am Sonnabend am Rande des Gewerbegebietes Goldene Höhe vor und markiert die Stellen, an denen heute die Pflanzlöcher mit dem Bagger ausgehoben werden. Quelle: Foto: Sven Bartsch
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Rosswein

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Vor allem dann, wenn wie in den letzten Tagen die Sonne lacht. Am kommenden Sonnabend werden in Roßwein, Gleisberg und Wetterwitz wieder „Babybäume“ gepflanzt, insgesamt 38 an der Zahl. Die Vorbereitungen für die traditionelle Aktion, bei der Eltern ihrem im vergangenen Jahr geborenen Nachwuchs einen ganz persönlichen Patenbaum setzen dürfen, treffen die Mitarbeiter des Bauhofes dieser Tage.

Roland Wittig rattert mit dem Rasenmäher Meter um Meter den langen Wiesenweg entlang, der vom Gewerbegebiet Goldene Höhe bis zum Sportlatz führt. Ein paar Bäume stehen hier schon und bilden zumindest die Hälfte einer kleinen Allee. Mit dem Metermaß bewaffnet zieht Stadtgärtner Ingolf Kirschstein hinterher, um auszumessen, an welche Stelle wie viele Bäume gepflanzt werden können. „Zehn bis zwölf Meter Abstand sollte man schon lassen, damit der Baum auch Platz zum Entfalten hat.“ 40 Bäume hat der Bauhof wieder vorgehalten, Erfahrungswerte, nennt Chefin Monika Weigel das. Geboren wurden im vergangenen Jahr in Roßwein und den Ortsteilen 58 Kinder. Nicht alle Eltern wollen das kostenfreie Angebot der Stadt annehmen.

In diesem Jahr sind es keine Obstbäume, die in die Erde gebracht werden. Und das macht die Sache auch etwas teurer als in den letzten Jahren, als Streuobstwiesen angelegt wurden. Esskastanien – der Baum des Jahres 2018 – Wallnussbäume, und diverse Laubbäume wie Eichen, Ahorn, Birke und Eschen werden gepflanzt. „Da kann man auch keine so kleinen Minibaum nehmen“, sagt Monika Weigel. Finanziert wird die Aktion mit Unterstützung der OEWA, die einen Teil der Kosten übernimmt. Den Rest trägt wieder die Stadt. Dazu gehören auch die Namensschilder der Kinder, die in der Roßweiner Schilderfabrik angefertigt wurden. Und am Sonnabend von den Eltern eigenhändig angebracht werden.

Das ist seit dem vergangenen Jahr so. Bis dahin hatten die Jung-Eltern lediglich die Aufgabe, den Baum ins vorbereitete Loche zu heben und Erde aufzufüllen. Jetzt haben sie etwas mehr zu tun: Baum setzen, zu buddeln, Pfähle schlagen, Schutzgitter und Namensschild befestigen. Die Pflanzgruben werden in Roßwein heute mit dem Bagger ausgehoben. Im Laufe der Woche wird das in Gleisberg und Wetterwitz ebenfalls erledigt. Zwei Bäume für drei Neugeborene – darunter ein Zwillingspärchen – kommen in Gleisberg auf die Wiese am neuen Freizeitplatz, wo auch schon die anderen Bäume stehen. In Wetterwitz gesellt sich zu den etwa zehn bereits stehenden Kirschbäumen am Sonnabend ein weiterer.

Die Baumpflanzaktion für Neugeborene gibt es in Roßwein seit 2007. Begonnen wurde damals an der Karl-Marx-Straße und an der Uferstraße.

Von Manuela Engelmann

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