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Bauruhe am Busbahnhof

Bauruhe am Busbahnhof

Die Bauarbeiten am Döbelner Busbahnhof ruhen. Eigentlich sollten die beiden umverlegten Bussteige zum Ende der Sommerferien fertig werden. Jetzt werden bei Fertigstellung schon die Oktoberferien in Sichtweite sein.

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Hochbetrieb herrscht jeden Morgen und jeden Nachmittag nach Schulschluss am Busbahnhof. Die Bauarbeiten sollten deshalb eigentlich schon zu Ferienbeginn fertig sen. Doch nun ist der Fertigstellungstermin Anfang Oktober.

Quelle: Thomas Sparrer

Döbeln. "Die Bauarbeiter der Strabag können am Busbahnhof erst weiterarbeiten, wenn das gläserne, neue Buswartehäuschen für den Bussteig angeliefert wurde. Es gab bei dem Hersteller Verzögerungen bei der Lieferzeit", sagt dazu Axel Bobbe, Leiter der Landestalsperrenverwaltung in Rötha. Erst nach der Montage des Buswartehäuschens können beide neuen Bussteige fertig gepflastert werden. Ende September soll nun das neue Bushäuschen geliefert und in der ersten Oktoberwoche können die Bauarbeiten abgeschlossen werden. Die Landestalsperrenverwaltung ist Auftraggeber der Bauarbeiten am Busbahnhof. Sie ließ in Abstimmung mit der Stadtverwaltung zwei Bussteige und eine Grünfläche verändern, um Platz für die Verbreiterung der Flutmulde hinter dem Busbahnhof zu schaffen. Die Verbreiterung ist ein wichtiger Bestandteil des Hochwasserschutzkonzeptes. Im Bereich des öffentlichen Parkplatzes fallen ihr auch die Hälfte der Stellflächen zum Opfer. Noch in diesem Jahr sollen die Arbeiten beginnen und wird der Parkplatz für die Baustelleneinrichtung komplett in Beschlag genommen. Wann das genau sein wird, kann Axel Bobbe noch nicht sagen. Im Moment steht die Auftragsvergabe vor dem Abschluss. Da die Bauarbeiten europaweit ausgeschrieben wurden, liegt aktuell der Vergabevorschlag bei einer Vergabekommission auf dem Tisch.

Erregte Gemüter in Sörmitz

Erregte Gemüter muss der Chef der Landestalsperrenverwaltung gerade im Bereich des Döbelner Stadtteils Sörmitz beruhigen. Hier lässt die Landestalsperrenverwaltung im Bereich des Mühlgrabens eine Hochwasserschutzmauer errichten. "Gerade erreichen mich besorgte Briefe und Anrufe von Anwohnern, die befürchten, dass nach Fertigstellung der Mauer das Oberflächenwasser nicht mehr abfließen könne. Mit dem Fassungsvermögen der Rohre für das Oberflächenwasser haben die Bewohner ohnehin ihre Sorgen", schildert Axel Bobbe.

Die Anlieger bräuchten sich aber keine Sorgen zu machen. Das Problem sei von Beginn der Baumaßnahme an gemeinsam mit der Oewa und dem Abwasserverband erörtert worden. "Es wird unter anderem in Abstimmung mit der Oewa ein großer Schacht gebaut, in den das Oberflächenwasser mit eingebunden wird. Auch Pumpentechnik ist hierbei durch die Oewa mit vorgesehen. Das soll die Situation de mit dem Oberflächenwasser künftig deutlich entlasten", so Bobbe.

Thomas Sparrer

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