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Baustelle am Schlossbergwehr zum dritten Mal geflutet

Baustelle am Schlossbergwehr zum dritten Mal geflutet

Aufgrund schnell ansteigender Pegel der Freiberger Mulde ist in der Nacht zum Sonntag die Baustelle des neuen Schlossbergwehres erneut geflutet worden. Bauleute waren in der Nacht und am Sonntagmorgen vor Ort und öffneten mit einem Bagger die Absperrung ein Stück, um das Wasser zur Entlastung des Muldearmes in den abgesperrten Flutgraben hinter dem Busbahnhof abzuleiten.

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Der Schlamm ist schon wieder ausgebaggert. Nach der Flutung vom Sonntag liefen die Bauarbeiten am Schlossbergwehr gestern schon wieder normal weiter.

Quelle: Sven Bartsch

"Das Ganze war recht unspektakulär und hat die Baustelle im Zeitplan nicht weiter zurückgeworfen. Die Pegel lagen noch weit unter den Alarmstufen", sagt Axel Bobbe, Leiter des Betriebes Elbaue/Mulde/Untere Weiße Elster der Landestalsperrenverwaltung. Döbelns Bauamtsleiter Erik Brendler hatte dennoch einige sorgenvolle Blicke auf die Baustelle geworfen. Denn in einer Baugrube, in die teilweise das Muldewasser floss, stand ein Container. "Der Container war mit schweren Eisenresten aus der Bewehrung des alten Schlossbergwehres gefüllt. Da wäre nichts passiert. Der Container war einfach zu schwer, als dass er vom abfließenden Wasser hätte bewegt werden können", beruhigt LTV-Chef Axel Bobbe.

 

Wenige Stunden nach Öffnung des Abflusses war die Situation wieder völlig entspannt und das Wasser über den Flutgraben abgelaufen. "So etwas werden wir in den nächsten Monaten noch öfter an dieser Baustelle erleben. Zur Vorsorge wird hier noch weit unter den Hochwasseralarmpegeln geflutet, um die Mulde zu entlasten", sagt Axel Bobbe. Am Sonntag war es die dritte Entlastungsflutung der Baustelle seit dem Baustart Anfang Mai. Insgesamt liegen die Bauarbeiten dadurch jetzt vier Wochen hinter ihrem Plan zurück. Die Flutung am Sonntagmorgen hatte aber keinen weiteren Einfluss auf den Bauzeitplan. "Wir hoffen den Zeitverzug im Laufe der langen Bauzeit wieder aufholen zu können", sagt Axel Bobbe. Erheblich an Zeit gewonnen haben die Bauleute durch die Sprengungen am alten Schlossbergwehr. "Die Lockerungssprengungen der letzten Tage haben den harten alten Beton von der Eisenbewehrung gut gelöst. So kann der Bagger besser das Geröll abtragen", schildert Axel Bobbe.

 

Seit Mai wird unterhalb des Schlossberges, mitten in der Mulde und im Flutgraben, eines der größten Wehre im Freistaat gebaut. Die knapp 50 Meter breite zweiteilige Anlage ist Kern des Döbelner Hochwasserschutzes und kostet 4,5 Millionen Euro. Sie soll nach ihrer Fertigstellung in eineinhalb Jahren bei Hochwasser zwei Drittel der Wassermassen in den verbreiterten Flutgraben hinter dem Busbahnhof umleiten. Zudem werden in 21 Bauabschnitten 6,5 Kilometer Mauern und ein Kilometer Deiche gebaut, um Döbeln zu schützen.

Lieb

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