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Baustellen umgeben Oberschule Roßwein, Kinder sollen Schleichweg nutzen

Baustellen umgeben Oberschule Roßwein, Kinder sollen Schleichweg nutzen

Für rund 325 Oberschüler in 23 Klassen beginnt am Montag in Roßwein die Schule. Bis auf die Klassenstufe 9, die dreizügig ist, sind alle anderen Klassenstufen zweizügig.

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Über die Obere Weinbergstraße ist zurzeit nicht zur Roßweiner Oberschule (hinten rechts) zu gelangen. Die Schüler sollen den Weg übers Bibliotheksgelände nutzen.

Quelle: O. Büchel

"Die sind aber alle ordentlich gefüllt", sagt der stellvertretende Schulleiter Gert Baumert.

 

Nach überfälliger, langer und aufwendiger Sanierung steht Schülern wie Lehrern nun mit der Geschwister-Scholl-Oberschule eine moderne, freundliche und zweckmäßige Bildungseinrichtung zur Verfügung. Zu ihr zu gelangen ist allerdings wegen der Baustellen rings um das Schulhaus zurzeit nicht so einfach. Die Grafestraße ist sowohl von der Poststraße aus, als auch von der Oberen Weinbergstraße aus gesperrt. Auf der einen Seite stehen Bauzäune wegen des Sporthallenbaus, auf der anderen wegen des Ausbaus der Straße. "Die Schüler sollen von der Poststraße aus über den Bibliotheksplatz laufen. Von dort führt ein Fußweg zwischen Bibliothek und Schulgebäude direkt bis zum Schuleingang", gibt Bauamtsleiterin Petra Steurer die Richtung vor. Das Gros der Mädchen und Jungen, das mit dem Schulbus kommt, steigt am Marktplatz aus und soll bis zur Poststraße den Schuldurchgang nutzen.

 

"Für uns ist es wirklich wichtig, dass sich die Schulkinder an diese Regelung halten. Wenn mal ein einzelner Passant an der abgesperrten Baustelle entlang geht, ist das kein Problem. Aber wenn zahlreiche Kinder hier lang wuseln und dann noch die Straße queren, um zur Schule zu gelangen, dann würde das erheblich unsere Arbeiten behindern", sagt Enrico Großer, Polier der Firma Chemnitzer Verkehrsbau, die die Obere Weinbergstraße ausbaut.

 

Die Arbeiten dort laufen laut Großer nach Plan. "Man weiß nie, was noch dazwischen kommt. Aber zurzeit gibt es keine Probleme. Ziel ist es, Ende September fertig zu sein." Die Mauer, die im Einmündungsbereich zur Döbelner Straße entsteht, nimmt bereits Gestalt an. An der höchsten Stelle misst sie rund drei Meter. Dafür ist schon jetzt zu erkennen, dass sie nicht sehr dick sein wird. Großer: "Im Grunde genommen ist es in erster Linie eine Sichtschutzwand. Nur im unteren Bereich erfüllt sie den Zweck einer Stützmauer. Deshalb ist die Dimensionierung ausreichend."

 

Etwas Ruhe eingekehrt ist zurzeit im Kreuzungsbereich Gartenstraße/Herrmannstraße/Obere Weinbergstraße, nachdem dort alle Medien im Erdreich verlegt sind. "Ab Montag müssen wir dort für den Straßenbau noch einmal richtig rangehen", erklärt der Polier.

 

Zurück zur Scholl-Schule: Auch dort werkeln Monteure, Handwerker und Hausmeister. Letzte Schränke und Regale sind aufzubauen, Lehrmittel einzuräumen, die eine oder andere Installation ist noch vorzunehmen. "Die wichtigsten Arbeiten sind erledigt. Jetzt hängen in den Klassenräumen auch alle Tafeln. Einem Unterrichts-Start an unserer "neuen" Schule steht nichts im Weg", sagt Vize-Schulleiter Gert Baumert. Er hofft, dass die Schüler die geschaffenen Werte achten und sorgsam damit umgehen. Und er bedankt sich bei der Grundschule Am Weinberg, dem Bad-Team und dem Roßweiner Sportverein, dass in deren Einrichtungen der Sportunterricht der Oberschüler abgesichert werden kann. Die Turnhalle der Scholl-Schule als künftiger i-Punkt ist ja noch im Bau.

Olaf Büchel

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