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Döbeln Baywa-Rohbau in Mockritz steht – Einzug bis Ostern
Region Döbeln Baywa-Rohbau in Mockritz steht – Einzug bis Ostern
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00:44 15.04.2018
Landmaschinentechnik soll in der neuen Halle untergebracht und repariert werden können. Quelle: Sven Bartsch
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Mockritz

Wenn Reinhold Bichle über die neue Lager- und Werkstatthalle der Baywa AG in Mockritz spricht, schwärmt er regelrecht für das Projekt. „Wir bekommen zwei Hallen, eine zur Unterstellung von Landmaschinen gegen Witterungseinflüsse und als Werkstatt und die andere zum Lagern von Zubehör und Ersatzteilen. Durch zwei große Tore können Landmaschinen zur Reparatur hereingefahren werden. Dazu bauen wir einen Bürotrakt mit einem Verkaufsshop für Zubehör und Fachbedarf wie Kugellager, beleuchtung, Motorsägen oder Mährobotern“, berichtet der Spartengeschäftsführer Technik der Baywa.

Seit Jahren ist der Oberbayer für das Münchner Unternehmen, das deutschlandweit agiert, in Sachsen unterwegs, fühlt sich wie Bayer und Sachse in einem. „Meine Kollegen sagen, wenn ich am Montag aus dem Heimatwochenende komme, bin ich von der Sprache her Bayer. Bis Freitag geht das wieder mehr ins Sächsische“, sagt er und lacht.

Derzeit besucht der 47-Jährige häufig das beschauliche Mockritz, um den Neubau zu überwachen. Rund 2,5 Millionen Euro investiert die Baywa in den neuen Standort für die Sparte Technik, der den ganzen Raum Sachsen und Südbrandenburg abdecken soll. Hier sollen Landwirte und Privatkunden künftig ihre Geräte kaufen und warten lassen können. In der Werkstatt kann ab diesem Sommer vom Traktor über den Mähdrescher bis zur Elektrosäge alles repariert werden.

Doch bis dahin ist noch viel zu tun. Der Rohbau ist bereits fertig. Derzeit geht es innen hoch her. „Die Fußbodenheizung ist drin, die Wände sind verspachtelt, jetzt wird die Neukabelung gezogen“, erklärt Bichle. Um Ostern herum will das Unternehmen mit dem Einzug beginnen. „Wir rechnen mit plus/minus vier Wochen – je nach Wetterlage“, sagt Bichle. Draußen müsse noch die Verkehrsfläche fertig befestigt werden. Auch ein Zaun fehlt noch. Doch dies sind alles kleine Schritte auf dem Weg zur Eröffnung am 3. Juni. „Der Termin ist fix, dann wird es auch eine kleine Veranstaltung geben“, sagt der Technik-Chef.

20 Mitarbeiter werden zum Start in Mockritz eingesetzt. Alle befinden sich bereits im Unternehmen und werden auf ihre neue Aufgabe vorbereitet. Der Werkstattleiter ist beispielsweise noch am Standort in Wurzen beschäftigt, ein Auszubildender ist seit 1. August letzten Jahres in Oberschöna und wechselt von dort nach Mockritz. Wenn das Geschäft einmal läuft, könnten noch etwa zehn neue Arbeitsplätze hinzukommen.

Von Sebastian Fink

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