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Döbeln Beim 23. Brösener Schanzenbachfest geht der Krautmausch weg wie nix
Region Döbeln Beim 23. Brösener Schanzenbachfest geht der Krautmausch weg wie nix
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14:15 09.09.2015
Die Feuerwehrkameraden Ingolf Poppitz und Rico Funke, der Wehrleiter Ronny Beha und Feuerwehrvereinschef Joachim Patzsch (v.l.) vom Organisatorenteam. Quelle: Sven Bartsch
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Und dann gibts aus der Gulaschkanone eventuell etwas anderes, denn die Gäste dürfen Essens-Wünsche äußern, verriet Elke Reichert. Sie und Feuerwehrfrau Sabine Kühn gaben am Sonnabend 130 bis 140 Portionen Mittagessen aus. Binnen anderthalb Stunden leerte sich der Kessel komplett. Feuerwehrwettkämpfe und Feiern machen eben besonders hungrig: Am Vormittag traten sechs Jugendfeuerwehren gegen einander an. Um beste Zeiten bei einer Art kleinem Löschangriff und einer Sonderaufgabe kämpften die Kinder und Jugendlichen aus Mockritz, Hartha, Gersdorf, Leisnig (zwei Mannschaften) und Tanndorf. Wobei die Mockritzer die Nase vorn hatten und Hartha sowie Gersdorf auf die Plätze verwiesen.

Ab Mittag behaupteten sich dagegen die Erwachsenen: Hier zeigten Kameraden aus Wiesenthal, Hartha, Mockritz, Gersdorf, Leisnig, Rittmitz und Tanndorf ihr Können. Kamerad Benny Wankmüller berichtete stolz über den Sieg der Wiesenthaler. Gruppenfotos der Mannschaft inklusive errungenem Pokal wurden zur Erinnerung geschossen. Auch die Mockritzer als "Gesamtsieger" hatten allen Grund zu feiern: "Der erste Platz für unsere Jugendfeuerwehr war eine große Überraschung, da wir aufgrund vieler Widrigkeiten kaum geübt hatten. Auch die aktiven Kameraden erreichten einen sensationellen 3. Platz. Wir sind als Feuerwehr Mockritz sehr zufrieden mit dem Ergebnis und freuen uns auf nächstes Jahr."

Ursprünglich war das Schanzenbachfest als reiner Feuerwehrwettkampf gestartet, hat sich mittlerweile aber zu einer Art Volksfest mit Zulauf zahlreicher Gäste aus dem Altkreis Döbeln gemausert. "Aus dem reinen Wettkampf, gestartet an der Schanzenmühle, sollte ursprünglich gar kein Dorffest werden. Aber die Leute wollten immer mehr", blickt Frank Irmscher vom Organisatorenteam zurück. Eigentlich hätte man in diesem Jahr das 25. Jubiläum feiern können, doch fiel das Fest zweimal sprichwörtlich ins Wasser. Einmal machte die Flut 2002 einen Strich durch die Rechnung, das andere Mal stand der Platz am Schanzenbach unter Wasser.

Organisiert hatten das Fest in gewohnter Weise der Feuerwehrverein Brösen-Gorschmitz und die gleichnamige Ortswehr. "Aber neu ist der Auftritt einer Live-Band. Wir konnten 'Die Barracudas' verpflichten", freute sich Ortswehrleiter Ronny Beha. Ginge es nach ihm und dem Vorsitzenden des Feuerwehrvereins Joachim Patzsch, wird auch in den nächsten Jahren das Schanzenbachfest gefeiert: "Unser Ziel ist es, wenigstens die 25 Jahre voll zu machen."

Aus der Döbelner Allgemeinen Zeitung vom 07.09.2015

Natasha Allner

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