Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Döbeln Bereit für mehr Leben in der Bude
Region Döbeln Bereit für mehr Leben in der Bude
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:03 09.03.2018
Nicole Schröder und Stev Buttler vor der neu gestalteten Bar des Roßweiner Jugendhauses. Die beiden sind für den Verein in der sozialen Arbeit tätig, die jetzt langsam wieder Fahrt aufnimmt. Quelle: Foto: Sven Bartsch
Rosswein

Auch wenn die Bauarbeiten aufgrund von fehlenden finanziellen Mitteln nicht so schnell voran gehen, wie man es sich im Roßweiner Jugendhaus wünscht – Ergebnisse sind sichtbar und mittlerweile versucht der Verein auch, nicht nur die soziale Arbeit wieder zum Laufen zu bringen, sondern dem großen Haus in der Goldbornstraße auch mit Veranstaltungen im Saal Leben einzuhauchen. Nachdem am Dienstag schon mal eine improvisierte „Volksküche“ initiiert wurde, bei der es Lángos gab, wird Samstagabend eine Art kleines Konzert steigen. Die Band „Frau Müller“, die im Jugendhaus den Probenraum nutzt, verlegt ihre Bandprobe kurzerhand an die Bar im brandtechnisch fast fertig sanierten und renovierten Erdgeschoss. Wer in den Genuss des gemütlichen Abends kommen möchte, sollte sich ab 18.30 Uhr einfinden und beim Umräumen der Technik mit anpacken.

Mit Aktionen wie diesen versucht der Jugendhaus-Verein wieder in den Kreislauf zu finden, der ihn und die soziale Arbeit am Leben hält. Deshalb sind die Roßweiner und Freunde des Jugendhauses auch aufgerufen, Ideen und Vorschläge für Veranstaltungen zu unterbreiten. „Ob Motto- oder Filmparty oder Bands, die das Publikum begeistern möchten, eine Lan- Party, ein aktiver Wii-Abend, Halma, Tischtennis, eine Jam- Session, Karaoke, oder oder oder ...“ – wer Anregungen oder Wünsche hat, soll sich beim Jugendhaus-Team melden. „Es muss endlich wieder Leben in die Bude! Der Umbau hat Gründe – das Haus für die Zukunft als gemeinsamen Treffpunkt zu erhalten“, sagt Vereinschefin Karolina Kempe. „Aber Dreck und Arbeit reichen uns gerade nicht. Wir wollen tanzen, anregende Gespräche, Musik und gute Laune in netter Gesellschaft. Die Bar muss endlich mal wieder ausgetrunken werden, damit sich die leeren Kassen füllen, um hier nicht im Chaos stecken zu bleiben, sondern weiter in den Bau investieren zu können.“

Improvisiert wird jetzt erst einmal auch in Sachen „Mampferia“. Weil die Küche zum Kochen von den vielen ehrenamtlichen Helfern noch nicht fertig gebaut ist, werden einfach andere Projektpunkte vorgezogen. Am Montagnachmittag beispielsweise wird gemeinsam mit den Kindern ein Komposter aus Euro-Paletten im Außengelände angelegt. Auch die Kooperation mit Kleingärtnern soll zeitnah auf den Weg gebracht werden, genauso das gesunde Pausenbrot zweimal in der Woche.

Von Manuela Engelmann

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Um mehr Parkflächen schaffen zu können, schlägt Lutz Hammer vor, den Verkehr in Roßweins Clara-Zetkin-Straße nur noch in eine Richtung fahren zu lassen. Ganz so einfach geht das aber nicht.

14.07.2015

In der Galerie des Fachkrankenhauses Wermsdorf eröffnete der Torgauer Kunst- und Kulturverein "Johann Kentmann" kürzlich eine Ausstellung des Malers Reinhard Dreßler mit dem Thema "Vor der Stadt".

17.07.2015

Die Vorstellungen zum Feuerwehrgerätehausbau in Bockelwitz nehmen konkrete Züge an. In der jüngsten Sitzung des Technischen Ausschusses wurde es unter Ausschluss der Öffentlichkeit besprochen, jedoch nicht ohne die Kameraden, die es einmal betrifft.

14.07.2015