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Berufliches Schulzentrum Döbeln öffnet am Sonnabend an drei Standorten die Türen

Infos für künftige Azubis Berufliches Schulzentrum Döbeln öffnet am Sonnabend an drei Standorten die Türen

Das Berufliche Schulzentrum Döbeln-Mittweida lädt am kommenden Sonnabend, dem 23. Januar, zum Tag der offenen Tür ein. Besonders Oberschüler und ihre Eltern sind dabei eingeladen, sich ein Bild von den heutigen Ausbildungsmöglichkeiten zu machen.

Das Berufsschulzentrum Döbeln aus der Vogelperspektive.

Quelle: Wolfgang Sens

Döbeln. Zum Tag der offenen Tür lädt das Berufliche Schulzentrum Döbeln am kommenden Sonnabend, dem 23. Januar, wieder ein. Von 9 bis 12 Uhr können sich vor allem Schüler der 9. und 10. Klasse der Oberschulen, aber auch jüngere Schüler und ihre Eltern über Möglichkeiten ihrer künftigen beruflichen Laufbahn informieren. Mit seinen Außenstellen in Mittweida, Burgstädt und Rochlitz lernen am Beruflichen Schulzentrum Döbeln-Mittweida insgesamt 1200 Schüler. 650 davon in Döbeln, 250 in Mittweida, 210 in Rochlitz und 180 in Burgstädt. „Wir präsentieren das gesamte Ausbildungsangebot hier am Hauptstandort Döbeln“, sagt Schulleiterin Katrin Neumann. Neben Döbeln präsentierten aber auch die Schulteile in Mittweida und Rochlitz ihre Angebote. Der Burgstädter Schulteil wird im März einen Tag des offenen Unterrichts anbieten.

Fachlehrer geben in Vorträgen Auskunft über Zugangsvoraussetzungen, Bewerbungsmodalitäten, Aufnahmeverfahren, Inhalt und Ablauf der Ausbildung, Praktika, Prüfungsanforderungen und mögliche Abschlüsse. „Wir wollen die Jugendlichen ansprechen, die sich direkt bei uns bewerben können “, erklärt Schulleiterin Katrin Neumann. Vorgestellt werde aber auch das duale Angebot der Berufsschule. Das heißt die Berufe, die an der Schule gelehrt werden, für die aber der Ausbildungsbetrieb seine Lehrlinge anmeldet.

Für direkte Bewerbungen von Realschülern am Berufsschulzentrum gibt es in Döbeln beispielsweise die Berufsfachschule Sozialwesen. Das Ausbildungsziel ist der Sozialassistent, ein Zwischenschritt auf dem Weg zum Staatlichen Erzieher. An den Fachoberschulen Sozialwesen sowie Wirtschaft und Verwaltung geht es hingegen für Realschüler darum, Fachhochschulreife für ein Studium in den jeweiligen Richtungen zu erlangen.

„Angebote für die jungen Leute, die keinen Realschulabschluss haben, sind rar, aber es gibt sie noch“, erklärt der stellvertretende Schulleiter, Michael Winkler. In Döbeln kann von Hauptschülern das Berufsgrundbildungsjahr im Bereich Metalltechnik genutzt werden. In Rochlitz gibt es für Hauptschulabgänger die Berufsfachschule Krankenpflegehilfe, deren Absolventen in Krankenhäusern oder Altenheimen arbeiten können. Schülern, die weder Real- noch Hauptschulabschluss haben, steht am BSZ Döbeln das Berufsvorbereitungsjahr offen. Dort werden theoretische Grundlagen und die Praxis in zwei Berufsfeldern vermittelt. Ziel ist hier der Hauptschulabschluss.

Im dualen System von Lehrbetrieben und Berufsschule werden am Döbelner Berufsschulzentrum die Berufe Kfz-Mechatroniker, Elektroniker (früher Elektriker), Kaufleute für Büromanagement (alle Büroberufe zusammengefasst), Verkäufer (zwei Jahre), Kauffrau im Einzelhandel (3 Jahre) sowie Fachlagerist (2 Jahre) und Fachkraft für Lager/Logistik (3 Jahre) gelehrt. An der Außenstelle Rochlitz werden zudem noch Bau- und Landwirtschaftsberufe unterrichtet.

Unter den Absolventen der Oberschule hat der stellvertretende Schulleiter Michael Winkler in den letzten Jahren einen deutlichen Trend zur Fachhochschulreife beobachtet, die ein späteres Fachschul- oder Fachhochschulstudium ermöglicht. Der Weg über die Fachoberschule ist derzeit der einzige für Oberschüler, um die Fachhochschulreife zu erreichen, denn beim Beruflichen Gymnasium kommen seit einigen Jahren keine 40 Schüler mehr für zwei Klassen zusammen.

Tag der offenen Tür am Berufsschulzentrum Döbeln-Mittweida am 23. Januar, von 9 bis 12 Uhr.

Von Thomas Sparrer

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