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Besucher fühlen sich bei Haßlauer Feuerwehr sehr wohl

Tag der offenen Tür Besucher fühlen sich bei Haßlauer Feuerwehr sehr wohl

Da musste der Besucher zwei Mal hinschauen: Statt zwei großen Löschfahrzeugen – nämlich denen der Feuerwehren Haßlau und Niederstriegis – standen beim Tag der offenen Tür am Gerätehaus am Sonnabend plötzlich drei rote Gefährte auf dem Vorplatz.

Hingucker in Haßlau: Marvin (l.) und Louis gehörten zu den ersten, die die Feuerwehrhüpfburg beim Tag der offenen Tür am Gerätehaus ausprobierten.

Quelle: Sebastian Fink

Hasslau. Da musste der Besucher zwei Mal hinschauen: Statt zwei großen Löschfahrzeugen – nämlich denen der Feuerwehren Haßlau und Niederstriegis – standen beim Tag der offenen Tür am Gerätehaus am Sonnabend plötzlich drei rote Gefährte auf dem Vorplatz. Erst bei näherem Hinsehen wurde klar: Nummer drei ist eine ziemlich originalgroße Hüpfburg. „Die gehört dem Jugendfeuerwehrverband des Landkreises Mittelsachsen und wir haben sie vom Kreisjugendwart ausgeliehen“, erklärte Haßlaus Gerätewart Uwe Hummitzsch. Das Modell, das am Wochenende in Haßlau zum Einsatz kam, lagert sonst in Döbeln. Auch in Freiberg und Mittweida gibt es die Feuerwehr zum Draufhüpfen. „Sie ist noch ziemlich neu und wurde erst voriges Jahr angeschafft“, sagte Hummitzsch weiter.

Bei den Kindern kam der aufblasbare Einsatzwagen gleich gut an. Nicole Herfurth hatte die Geschwister Marvin (9) und Louis (5) dabei, die ungewöhnliche Hüpfburg sofort in Beschlag nahmen. „Sie wollten mal schauen, was hier so los ist und wenn man hier wohnt, dann geht man auch mal vorbei“, sagte die Haßlauerin. Auch Finn und Antonia hüpften sich auf der Feuerwehr so richtig aus.

Auf den Effekt der Begeisterung der Kinder hoffen sie in der Haßlauer Wehr, denn der Altersdurchschnitt ist hoch und Nachwuchs wird immer gesucht. „Wir haben derzeit drei Kinder in der Jugendfeuerwehr, sind aber nur 18 erwachsene Feuerwehrleute inklusive der Alterskameraden“, berichtete Uwe Hummitzsch. „Selbst mit unseren Ortsteilen Naußlitz, Zweinig, Ossig und Forst gibt es nicht mehr so viele Leute“, sagte er. Die Feuerwehr muss daher schon bei den Kleinsten Interesse wecken, zumal sie mit Konkurrenz auch im eigenen Ort zu kämpfen hat. „Unser Großer war mal bei der Feuerwehr, aber das hat sich mit dem Fußball nicht vertragen und er hat sich für den Sport entschieden“, erzählte Nicole Herfurth.

Um den kleinen und großen Besuchern des Tages der offenen Tür zu zeigen, was man bei der Feuerwehr alles lernen und welche Gerätschaften man benutzen kann, hatten sich die Haßlauer ihre Kameraden aus Niederstriegis eingeladen. Denn im Vergleich zum Haßlauer Löschfahrzeug LF 16 mit 1600 Litern im Wassertank, hat das dortige HLF 10 noch einige technische Extras mehr auf der Ladefläche.

Ein Hingucker war auch der Ford-Transporter, Baujahr 1971, den die Haßlauer Wehr noch immer für Transportfahrten nutzt. Anfang der 1990er Jahre hatte es die damalige Haßlauer Partnergemeinde Althengststett der Wehr geschenkt. Und auch nach 46 Jahren läuft es immer noch zuverlässig.

Von Sebastian Fink

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