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Döbeln Besucheransturm zum Blütenfest
Region Döbeln Besucheransturm zum Blütenfest
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11:31 30.04.2018
Massig Leute beim Blütenfest in Leisnig: Das Blütenfest lockte am Wochenende hunderte Besucher in die Stadt auf dem Berge. Quelle: Foto: Sven Bartsch
Leisnig

Boxen, Angeln, Stadtgeschichte. Und dazu Gegrilltes von der Feuerwehr Brösen-Gorschmitz, an deren Stand es wahrscheinlich das beste Steak zum Blütenfest gab. Leisnig hat am Wochenende seinen Gästen aus der Stadt und aus der Region Döbeln Einiges geboten. Am Sonnabend zum Beispiel stiegen die Kämpfer in den Ring im Festzelt auf dem Marktplatz. „Boxen mit Musike“ hieß dieser Programmpunkt. Zwischen 18 und 23 Uhr kämpften Boxer des Boxclubs Döbeln-Roßwein und aus Leisnigs Partnerstadt Halasztelekt beim 8. Fred-Kohlisch-Gedenkturnier um den Pokal. Fred Kohlischs Wittwe Gertrude begrüßte Bürgermeister Tobias Goth vor dem Turnier.

Quelle: Sven Bartsch

Er freute sich, dass das Blütenfest gut anlief und lobte die gelungene Eröffnung in der Peter-Apian-Oberschule am Freitag. „Diese gelungene Veranstaltung war sehr gut besucht“, sagte Tobias Goth. Sie war zudem der Auftakt zu einer Vielzahl an Aktivitäten in Leisnig. Die reichten weit über das übliche Volksfest-Angebot hinaus. So führte zum Beispiel am Sonnabend Elgine Tur de Cruz eine Wanderung durch die Leisniger Obstplantagen an, die sich über sieben Kilometer erstreckte und auf der sich der Grund zum Feiern sehen und vielleicht auch riechen ließ. Denn die Apfelbäume rings um Leisnig stehen gerade in voller Blüte.

Quelle: Sven Bartsch

Ein Gang über den Markt konnte sich am Wochenende zu einem intensiven Streifzug durch Leisnigs vielfältige Vereinslandschaft entwickeln. Die Polditzer Heimatfreunde und der Leisniger Geschichts- und Heimatverein waren hier ebenso präsent, wie der Angelverein der Muldenhunter aus Fischendorf und der Leisniger Kulturbund. Jener hat einen großen Anteil daran, dass sich das Blütenfest seit neun Jahren wieder in Leisnig etabliert hat.

Quelle: Sven Bartsch

Erstmals präsentierten sich die Muldenhunter auf der Vereinsmeile. Es gab nicht nur Informationen rund ums Angeln, die Petrijünger hatten auch Räucherfisch dabei. Vereins-Vorsitzender Erik Peschke war mit dem Interesse der Besucher zufrieden. „Wir sind 25 Erwachsene und zehn Jugendliche“, sagte über die Stärke des Vereins. Drei ausgebildete Jugendwarte kümmern sich um die Nachwuchsangler. Keinen Räucherfisch, dafür aber den „Neuen Mildensteiner Erzähler“ und die Leisniger Chronik in hochwertiger gebundener Form gab es am Stand des Leisniger Heimatvereins. „Wir häufen hier zwar keine Reichtümer an. Aber wir können uns auf solchen Festen gut präsentieren“, sagte Heimatvereinsvorsitzender Uwe Reichelt, der mit dem Interesse ebenfalls zufrieden war.

Von Dirk Wurzel

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