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Döbeln Bibliothekspreis geht an "Liesa" – Döbeln mit dabei
Region Döbeln Bibliothekspreis geht an "Liesa" – Döbeln mit dabei
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10:58 26.10.2015
Am Sonnabend wurde die Verleihung des Sächsischen Bibliothekspreises 2015 in der Stadtbibliothek gefeiert. Preisträger wurde die Online-Bibo "Liesa". Quelle: Uwe Reinwardt
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Döbeln

Den Preis nahm am Sonnabend stellvertretend für alle Mitwirkende Döbelns Stadtbibliotheks-Leiterin Kerstin Kleine entgegen. Zuvor hatten im voll besetzten und mit zusätzlichen Stuhlreihen ausgerüsteten großen Raum der Stadt-Bibo zahlreiche prominente Redner das Wort ergriffen und dem Projekt ihre Wertschätzung entgegengebracht. Zehn sächsische Bibliotheken, darunter auch die Universitäts- und Stadtbibos in Chemnitz und Leipzig sowie die Dresdener Stadtbibliothek hatten sich um den Preis beworben. Christian Schramm, Vorsitzender des Landesverbandes Sachsen im Deutschen Bibliotheksbeverband sagte: "Alle Teilnehmer geben wichtige Impulse, jeder ist am Ball und hat etwas Besonderes vorzuweisen. Dementsprechend schwer fiel die Entscheidung der Jury."

Die sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Eva-Maria Stange sprach davon, dass es "nicht selbstverständlich ist, den Weg in die Bibliothek zu finden, dabei bewahrt diese einen Teil der Kulturgesichte und trägt zur Integration bei". "Liesa" sei schließlich zu recht Preisträger geworden, weil das Projekt nicht nur den Umgang mit neuen Medien pflegt, sondern einen Verbund hergestellt hat. Netzwerken sei heute unerlässlich, vor allem in ländlichen Regionen, so Stange weiter. Auch Döbelns Oberbürgermeister Hans-Joachim Egerer freute sich über die Preisverleihung: "Ich bin stolz, dass wir die Verleihung in unserer Stadt miterleben können. Dies ist eine Wertschätzung der sehr guten Arbeit unserer Stadtbibliothek." In seiner Laudatio erwähnte Thomas Bürger, Generaldirektor der Sächsischen Landesbibliothek/Staats- und Universitätsbibliothek Dresden: "Unter dem Motto 'gemeinsam sind wir stärker' hat sich die Bücherei mit dem Medienwandel auseinandergesetzt."

Kerstin Kleine sagte in ihrer Dankesrede: "Bibliotheken sind Netzwerker. Jeder Einzelne hat seinen Beitrag geleistet. Mit Engagement und Kreativität konnten wir unsere virtuellen Öffnungszeiten auf 24 Stunden an sieben Tagen die Woche ausdehnen." 4000 Euro Preisgeld und ein Scheck der Firma Lenk Bibliothekssysteme aus Schönheide in Höhe von 1000 Euro rundeten die Preisverleihung ab.

Natasha G. Allner

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