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Döbeln Bienchen für Bauarbeiter
Region Döbeln Bienchen für Bauarbeiter
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20:00 30.07.2013
Schwer am Arbeiten: Derzeit sind Mitarbeiter der Firma Erdmann Bau aus Mügeln An der Maxe, im Birkenweg und in der Straße an den Linden in Pulsitz vor Ort. Quelle: G. D.

Anwohnerin Martha Wolf findet, dass es höchste Zeit ist, diesen Leuten einmal Dank zu sagen.

"Bei uns wird seit zirka vier Wochen die Straße gebaut. Ich muss den Mitarbeitern der Firmen Erdmann Bau und Andrä einmal Dank aussprechen - wie die arbeiten! Sie haben in kurzer Zeit soviel geleistet und das teilweise bei solchen hohen Temperaturen. Respekt", betont Martha Wolf. Die An­wohnerin aus dem Birkenweg 3 ist voll des Lobes: "Die Bauarbeiter machen einen wirklich guten Job. Außerdem kann man mit ihnen reden, wenn es mal Probleme gegeben hat. Sie haben uns sehr geholfen, dabei immer gute Laune und sind einfach Spitze."

Die Rentnerin findet es wichtig, dass auch das Engagement der Firmenmitarbeiter und einmal die "positive Seite" des Straßen- beziehungsweise Kana­lisationsbaus beleuchtet und benannt werden: "Man sollte endlich die Arbeit anerkennen, was die hier für uns schaffen und nicht immer nur über die Baumaßnahmen jammern." Darüber hinaus findet es die Anwohnerin sehr abwechslungsreich, das Baugeschehen und die Fahrzeuge zu beobachten. "Wann hat man das schon mal in ­Pulsitz", fragt Martha Wolf schmunzelnd. In der vergangenen Gemeinderats­sitzung hatten die Ratsmitglieder die Vergabe der Arbeiten an die Mü­gelner Firma beschlossen. Gelder für den Straßenbau kommen aus dem Sonderprogramm 2013 zur Behebung der Winterschäden. Die Maßnahmen An der Maxe und im Birkenweg sind mit rund 19 963 Euro veranschlagt.

Hintergrund: Der Abwasserzweckverband Döbeln-Jahnatal (AZV) verlegt dort die Schmutzwasserleitung. Die Baumaßnahme wurde durch die OEWA ausgeschrieben. Die Firma Erdmann Bau gab das wirtschaftlichste Angebot ab. Start der Bauarbeiten war Juni dieses Jahres. Durch den AZV war geplant, den Rohrgraben zu verfüllen und einen Deckenschluss als Tragdeckschicht einzubauen. Bei Herstellung des Rohrgrabens wurde festgestellt, dass unter der Asphaltdecke keine Tragschicht vorhanden ist und dadurch der verbleibende Straßenstreifen die Verkehrslasten durch die Bauarbeiten nicht aufnehmen kann.

Der Gemeindeverwaltung wurde daraufhin für die Restfläche von einem Meter - die Grabenbreite von 1,5 Metern wurde abgezogen - ein Angebot erstellt. Die Arbeiten in der Straße an den Linden kostet dagegen rund 2395 Euro. Auch hier gab Erdmann Bau, nach Ausschreibung durch die OEWA das günstigste Angebot ab. Die Baumaßnahme wurde im Mai begonnen.

Natasha G. Allner

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