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17:43 14.03.2018
Ein Herz für Döbeln zeigen die 26 Gastschüler aus dem französischen Evron, die derzeit am Schüleraustausch mit dem Lessing-Gymnasium teilnehmen. Quelle: Thomas Sparrer
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Döbeln

„Wie buchstabiert man Egerer? Bitte auf Deutsch.“ Deutschlehrer Didier Planchier freute sich am Mittwoch über die Aufmerksamkeit seiner Schüler im Döbelner Rathaus. Döbelns Technischer Dezernent Thomas Hanns hatte die 26 Achtklässler vom Collège Sacré-Coeur im französischen Evron stellvertretend für Oberbürgermeister Hans-Joachim Egerer in der Stadt begrüßt.

Seit 15 Jahren pflegen die französische Schule und das Lessing-Gymnasium eine Schulpartnerschaft und einen jährlichen Schüleraustausch. Auch der Döbelner Dezernent hat dazu eine besondere Beziehung, denn seine jüngste, heute 21 Jahre alte Tochter war einst als Schülerin mit in Evron. Thomas Hanns und seine Familie waren damals beim Gegenbesuch in Döbeln Gasteltern. „Ich habe versucht mit dem Mädchen ein wenig französisch zu sprechen, kann es aber nicht wirklich. Erst kürzlich haben meine Tochter und unser Gastkind von damals telefoniert und man amüsierte sich köstlich über meine Versuche französisch zu sprechen“, erzählte er den Schülern. Diesmal hielt er seinen kleinen bebilderten Vortrag über Döbeln in deutsch. Deutsch-Lehrer Didier Planchais übersetzte. Der Pädagoge aus Evron bildet mit Französisch-Lehrerin Danielle Sturm vom Lessing-Gymnasium Döbeln seit 15 Jahren ein Team.

Am Dienstagabend waren die französischen Gäste in Döbeln angekommen. Am Mittwochmorgen sahen sie sich nach dem Empfang im Rathaus das Stadtmuseum, den Riesenstiefel und die Stadt vom Rathausturm an. Am Donnerstag ist die Nicolaikirche das Ziel. Nudelfabrik Riesa und das Spaßbad Wonnemar sind am Freitag das Ziel. Das Wochenende verbringen die 14-jährigen Franzosen mit ihren Gastfamilien. Ein Sportnachmittag mit den Döbelnern, ein Ausflug nach Berlin, ein Besuch des Pferdebahnmuseums und eine Wanderung zur Bischofswiese mit Grillen steht nächste Woche an, bevor sie am nächsten Donnerstag wieder heimfahren. Dazwischen gibt es natürlich Unterricht mit den deutschen Mitschülern und erforschen die Schüler ihre Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Besonderheiten, die sie in beiden Sprachen präsentieren.

Von Thomas Sparrer

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