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Döbeln Bis August soll die Roßweiner Sporthalle bezugsfertig sein
Region Döbeln Bis August soll die Roßweiner Sporthalle bezugsfertig sein
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17:03 16.06.2016
Jörn Kays von der Nossener Firma Sportbodenbau Hoppe ist gerade dabei, den Fußboden in Roßweins zukünftiger Stadtsporthalle zu befestigen. Ist das erledigt, fehlt nur noch eine Schicht. Quelle: Sven Bartsch
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Roßwein

Es ist warm in dem Gebäude in der Grafestraße, dass bald schon von Vereins- und Schulsportlern zum Leben erweckt werden soll. Es herrscht fast schon subtropisches Klima, was aber nicht daran liegt, dass der straffe Zeitplan für Schweißausbrüche bei den Beteiligten sorgt. Vielmehr wird gerade der Estrich trockengeheizt. In der Halle selbst bauen die Nossener Kollegen der Firma Hoppe derzeit den Sportboden – ein doppelter Schwingboden mit Linoleumbelag – ein. Nur noch eine Schicht und die Prallschutzwände fehlen, dann ist das zukünftige Wohnzimmer für Roßweins Handballer fast schon fertig.

Doch ringsherum gibt es natürlich noch viel zu tun. Ist der Estrich trocken, darf der Fliesenleger mit seiner Arbeit beginnen. Der Brandschutzprüfer ist auch da. Bevor er nicht seine Abnahme gemacht hat, können die Decken nicht geschlossen werden. Lüftungsbauer, Klempner – sie alle müssen noch in den Neubau, um den zu einer modernen, funktionstüchtigen Zweifeldsporthalle zu machen.

Drei Kreuze machen nicht nur Roßweins Handballer, wenn die Sporthalle endlich eröffnet werden kann. Seit dem Juni-Hochwasser 2013 sind sie quasi heimatlos und sehnen das Bauende herbei. Auch Bauamtsleiterin Petra Steurer. Jeden Mittwoch und immer dann, wenn Not am Mann ist, ist sie auf der Baustelle anzutreffen. Die Koordination der schier unzähligen Firmen, die am Bau beteiligt sind – immerhin 30 verschiedene Lose wurden vergeben, der straffe Zeitplan, das Hoffen und Bangen, dass alles seinen Gang geht und der Plan eingehalten werden kann – es ist gut, wenn nach reichlich anderthalb Jahren Eröffnung gefeiert werden kann.

Rund 3,7 Millionen Euro werden in das Projekt investiert. Weil die Halle ein Ersatzneubau für die vom Hochwasser bereits zweimal arg geschädigte alte Stadtsporthalle in der Stadtbadstraße ist, muss die Stadt Roßwein lediglich Außenanlagen und Ausstattung zahlen, denn das wird nicht gefördert. Für den reinen Sporthallenbau gibt es eine hundertprozentige Förderung.

Die alte Halle an der Mulde ist bereits seit längerem zur kalten Lagerhalle – also ohne Heizung – umfunktioniert worden und beherbergt Bauhoffahrzeuge, Flutsicherungsmittel und vieles mehr.

Von Manuela Engelmann

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