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Döbeln Bohren für die Baugrube in Leisnig
Region Döbeln Bohren für die Baugrube in Leisnig
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16:03 16.03.2018
Auf der Staatsstraße 36 in Leisnig sorgt derzeit ein Bohrgerät für Aufsehen. Quelle: Sven Bartsch
Leisnig

Kein Öl sprudelt aus den Bohrlöchern in Leisnig. In diese kommt etwas hinein, statt heraus – nämlich insgesamt ein Dutzend gewaltiger Doppel-T-Träger. Die halten die Straße und sichern eine Baugrube. Nicole Wernicke vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) erläutert: „Es wird keine Bohrpfahlgründung, sondern ein Baugrubenverbau hergestellt. Es werden zwölf Träger eingebracht.“ Die Träger in den Bohrlöchern schlämmen die Bauarbeiter mit Sand aus. „Nach Fertigstellung der Instandsetzung werden die Verbauträger wieder gezogen, die Hohlräume verfüllt und schließlich die Fahrbahndecke hergestellt“, sagt Nicole Wernicke.

Feuchte Widerlager

Notwendig ist diese Baugrube, weil das Lasuv das Widerlager der Fischendorfer Brücke trocken legen lässt, das auf Leisniger Seite liegt. „Im Zuge dieser Maßnahme werden die Widerlagerentwässerung, Schachtbauwerke, Entwässerungsleitungen und ein Straßenablauf erneuert. Die Schächte und Wasserhaltungen reichen bis in eine Tiefe von elf Metern unter Fahrbahnoberkante“, so Nicole Wernicke.

Freistaat bezahlt Zeche

Ein Bohrgerät sorgte an selber Stellen Ende Januar für Aufsehen. Damals erkundete die Baufirma damit den Baugrund. Jetzt frisst sich der Bohrer aber für die unmittelbaren Bauarbeiten am Brückenwiderlager in die Erde. Diese sollen 350 000 Euro kosten. Der Freistaat Sachsen bezahlt das komplett.

Ampel regelt Verkehr

Während der Arbeiten sollen die Autofahrer auf der Staatsstraße 36 jeweils in einer Richtung an der Baustelle vorbei fahren können. Eine Ampel regelt den Verkehr. „Lediglich zur Herstellung des Fahrbahnbelages wird eine einwöchige Vollsperrung der Staatsstraße erforderlich“, sagt Nicole Wernicke.

Von Dirk Wurzel

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