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Brachen von Möbelwerk und Baukombinat im Döbelner Südosten werden für Investoren reaktiviert

Brachen von Möbelwerk und Baukombinat im Döbelner Südosten werden für Investoren reaktiviert

Freie Gewerbeflächen für Investoren sind zurzeit rar in der Stadt. Im Rathaus wird sich bemüht, das Gewerbegebiet Süd weiter zu entwickeln. In diesem Jahr soll der entscheidende Schritt dafür gemacht werden.

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Noch sieht es wüst aus auf dem Gelände an der B 169. Das kann sich innerhalb der nächsten Jahre ändern, wenn abgerissen und neu gebaut wird.

Quelle: W. Sens

Döbeln. Zwei Teilflächen zwischen dem Ende der Feldstraße und der B 169 am südöstlichen Stadtrand sollen zu einem Gebiet zusammengefasst werden. Es handelt sich um das Grundstück der ehemaligen Möbelwerke und das Areal des einstigen Bau- und Montagekombinates Süd. Ersteres konnte sich die Stadt bereits über den Nachtragsliquidator der Möbelwerke sichern. Nun ist die Kommune am oberen, direkt neben der Bundesstraße befindlichen Teil des zusammenhängenden Geländes dran. Insgesamt handelt es sich um 47 000 Quadratmeter, also fast fünf Hektar. Wegen Hanglagen und Nebenflächen wird nicht das komplette Areal nutzbar sein. Doch für die Ansiedlung von mindestens zwei Firmen soll es reichen.

"Wir brauchen Gewerbe und Wirtschaft hier. Das schafft Arbeitsplätze und hält die Leute in der Stadt", erklärt Stadtplaner Thomas Hannß die einfache Formel. Noch sieht es auf dem Gelände wüst aus. Schilder warnen vor dem Betreten. Einige alte Hallen, Produktionsgebäude und Schuppen befinden sich darauf, zum Teil in desolatem Zustand. Viel Bauschutt von bereits abgerissenen Häusern liegt herum, auch einiger Müll. 870 000 Euro weist der Haushaltsplan für dieses Jahr für die Entwicklung des Gewerbegebietes Döbeln-Süd aus. Für Flächenerwerb, Abriss und Erschließung soll das Geld verwendet werden. Die Stadt rechnet für das Projekt mit Fördermitteln.

Zurzeit erfolgt die Zufahrt zum Gelände direkt von der Bundesstraße aus. Wenn die Fläche besiedelt ist und eine regere Nutzung erfolgt, wird das aus Verkehrssicherheitsgründen nicht mehr möglich sein. Dann soll das Gebiet über eine Zufahrt erreichbar sein, die von der Waldheimer Straße abzweigt und die sich die Stadt bereits gesichert hat. "Es gibt schon Vorplanungen des Straßenbauamtes für den Ausbau des Knotenpunktes B 169/Waldheimer Straße", so Hannß. Nicht nur weil Platz für die Neuansiedlung von Gewerbe oder Industrie geschaffen wird, auch weil auf diese Weise eine hässliche Brache unmittelbar an einer Einflugschneise der Stadt reaktiviert werden kann, hält Thomas Hannß das Projekt für lohnenswert.

Eine weitere Fläche für Gewerbeansiedlung wäre das Grundstück gegenüber von Henwi in Masten, das allerdings mit zwei Hektar nicht gerade groß ist. Auch im Gewerbegebiet Döbeln-Nord, in Richtung Riesa rechts der B 169, ist Platz - mit der Einschränkung, dass es sich um eine Trinkwasserschutzzone handelt und dort nur eingeschränkt Ansiedlungen möglich sind. Das Areal der ehemaligen Zuckerfabrik wäre denkbar, es gehört aber nicht der Stadt. Ebenfalls Entwicklungspotenzial bietet die Industriestraße gegenüber dem Ostbahnhof der Stadt. Olaf Büchel

Dienstag nächstes "Lichtstrahl"-Treffen

Döbeln (red). Die Selbsthilfegruppe Lichtstrahl lädt für Dienstag zum nächsten Treffen ein. Es beginnt um 18.30 Uhr im Haus der Diakonie in der Otto-Johnson-Straße 4. Das Treffen ist offen für alle Interessierten. "Lichtstrahl" ist für Menschen gedacht, die ihren Partner verloren haben.

Kontakt: Tel. 03431/71 26 21 o. 71 26 17

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