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Döbeln Brandschutz an der Harthaer Pestalozzi-Schule muss warten
Region Döbeln Brandschutz an der Harthaer Pestalozzi-Schule muss warten
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15:51 24.05.2016
Quelle: Matthias Pöls
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Hartha

„Die Konzeption für die Pestalozzi-Schule wird eine richtig große Aufgabe werden, die die Stadt angehen wird“, stellt Harthas Bürgermeister Ronald Kunze (parteilos) in Aussicht. Auf der Maßnahmenliste zur Umsetzung des Investitionskraftstärkungsgesetzes taucht das historische Gebäude, das sowohl Grund- als auch Oberschule beherbergt, mit zwei Einträgen auf (die DAZ berichtete). So sollen im kommenden Haushaltsjahr 185 000 Euro in die Renovierung der Klassenzimmer fließen. Die Sanierung des Eingangsbereiches sowie der Umkleideräume der Sporthalle steht mit 60 000 Euro im Plan. Was jedoch seit Jahren drängt, sind andere Dinge. Die Brandschutzvorkehrungen im Gebäude entsprechen immer noch nicht dem geforderten gesetzlichen Stand während die Fassade mit ihren Sandsteinelementen saniert werden muss. Die Stadt scheiterte durch sich ändernden Rahmenbedingungen daran, in das entsprechende Förderprogramm aufgenommen zu werden. „Die Stadträte haben gemeinsam mit der Stadtverwaltung entschieden, viele kleinere Maßnahmen anzugehen, um anschließend alle Kräfte für die Große Bündeln zu können“ erklärt Ronald Kunze mit Blick auf die inklusive sogenannter Reservemaßnahmen 22 Punkte umfassende Maßnahmenliste zum Investitionskraftstärkungsgesetz.

Die Kosten belaufen sich laut Kunze nach einer etwa vier Jahre alten Schätzung auf rund eine Million Euro. „Wie die Summe heute aussieht, kann ich auch nicht genau sagen“, so der Bürgermeister. So müsse etwa erst noch geklärt werden, wie groß die Schäden an der Fassade tatsächlich sind, bevor dieser Kostenpunkt mit in die Rechnung aufgenommen werden kann.

Wann das Großprojekt genau angegangen werden kann, steht noch in den Sternen und ist in erster Linie von der finanziellen Lage der Stadt abhängig. Ein Start im nächsten Jahr stehe jedoch außer Frage. „Wir müssen sehen, welche Summe uns dann zur Verfügung steht“, hält der Bürgermeister fest. Aktuell zeigt er sich zufrieden: „Wir haben sehr gut gewirtschaftet und auch Kredite abgebaut.“

Von André Pitz

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