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Breitbandausbau: Hartha lässt Netzbedarf analysieren

Machbarkeitsstudie Breitbandausbau: Hartha lässt Netzbedarf analysieren

Der Bund stellt 50 000 Euro Fördermittel zur Planung des Netzausbaus bereit. Hartha möchte damit Stadtgebiet und Ortsteile einer Analyse unterziehen und den Netzausbau damit auf eine fundierte Grundlage stellen.

Wo in Hartha Kabel verlegt werden müssen, soll jetzt eine Bedarfsanalyse klären.

Quelle: dpa

Hartha. Das Bundesförderprogramm zum Netzausbau soll Landkreise und Kommunen dabei unterstützen, den flächendeckenden Ausbau in mit Breitband-Internet unterversorgten Gebieten voranzutreiben. Zielsetzung sind Geschwindigkeiten von 50 Megabit pro Sekunde. Entsprechende Planungsmaßnahmen werden mit 50 000 Euro gefördert. Auch Hartha beabsichtigt mit diesem Bescheid nun Maßnahmen zu ergreifen. „Der Betrag wird für die Bedarfsanalyse und eine Machbarkeitsstudie verwendet“, erklärt Harthas Bauamtsleiter Ronald Fischer. „Dabei ist zu überprüfen, welchen Maßnahmen von den Medienträgern in den nächsten drei Jahren zu machen sind.“ Am Ende sollen dann aktuelle Erkenntnisse darüber stehen, wie sich der Bedarf an bestimmter Leistung im Stadtgebiet und allen Ortsteilen darstellt.

Dann muss entschieden werden, wie im Ausbau verfahren wird. Entweder verlegt die Stadt die notwendigen Kabel selbst oder sie stellt den Netzanbieter nur ein Leerrohr zur Verfügung. Das soll die Machbarkeitsstudie klären.

„Bedarfsanalyse und Studie möchte ich dieses Jahr noch über die Bühne bringen, gibt Ronald Fischer zu Protokoll. Mit Eintreffen des Fördermittelbescheids kann die Planung der Maßnahmen beauftragt werden. Wann das schnelle Internet schließlich auch nach Hartha kommen wird, ist noch nicht komplett in trockenen Tüchern. „Nächstes Jahr müssen wir schauen, wie viel Geld uns zur Verfügung steht“, so der Bauamtsleiter.

Dann kommt wieder der Bund ins Spiel. Dessen Fördermitteltopf für den Netzausbau ist mit 2,7 Milliarden Euro gefüllt. Der Fördersatz beträgt in der Regel 50 Prozent. Eine Kombination mit dem Landesprogramm Digitale Offensive Sachsen wäre möglich und würde den Satz auf 90 Prozent aufstocken. Die Gemeinde müsste dann noch zehn Prozent der Kosten aus eigener Tasche bezahlen.

Von André PItz

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