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Döbeln Bringt Sandgrubenstraße den Verkehr in Döbeln aus dem Gleichgewicht?
Region Döbeln Bringt Sandgrubenstraße den Verkehr in Döbeln aus dem Gleichgewicht?
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Für die Brücke an der Schillerstraße besteht bereits Baurecht. Zur Anbindung dieser künftigen Muldequerung ist jetzt eine neue Variante im Spiel: Eine Straße durch die Sandgrube rauf zur Dresdner Straße. Quelle: Wolfgang Sens/Montage
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Döbeln

Eine Straße durch die Sandgrube bringt wahrscheinlich noch mehr Verkehr auf der Schillerstraße und der Franz-Mehring Straße. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Ingenieurbüros VIC – Planen und Beraten, welche Döbeln per Stadtratsbeschluss auf Antrag der Fraktion FDP/Freie Wähler in Auftrag gegeben hatte. Ziel war es, Prognosen für das Jahr 2020 zu errechnen, wie sich eine Straße durch die Sandgrube als östliche Anbindung der neuen Muldenbrücke an der Schillerstraße auf die Verkehrsströme in Döbeln auswirkt.

„Bei der anderen Variante über die Sörmitzer Straße würde sich der Verkehr gleichmäßiger verteilen“, sagte Diplom-Ingenieur Andreas Mickel von VIC. Er konnte dies mit Zahlen belegen. Bei der Anbindung der neuen Brücke über die Wappenhenschstraße und den Dresdner Platz würden 11 500 Autos täglich über die Franz-Mehring-Straße, 7400 über die Schillerstraße und 8300 über die neue Brücke rollen. Bindet man diese über die Sandgrube an die Dresdner Straße an, würden auf der Franz-Mehring-Straße 13 500 Fahrzeuge, 12 600 auf der Schillerstraße und 10 600 auf der neuen Brücke rollen. Das würde das Gleichgewicht zwischen nördlichen (Ritterstraße) und südlichen Straßen in Döbeln schon arg verschieben. Aus diesem Grund bezeichnete Andreas Mickel diese Lösung als wenig vorteilhaft.

„Mir gefällt diese Wertung nicht. Wir im Stadtrat sollten entscheiden, ob der Verkehr in Döbeln gleichmäßig verteilt sein soll“, sagte SPD-Fraktionsvorsitzender Axel Buschmann. Sven Weißflog (Freie Wähler) bezeichnete diese Variante als „Gewurschtel“ und „Verschlimmbesserung.“ Er favorisiert die Sandgruben-Trasse, auch weil sie kürzer ist, den Anwohnern der Dresdner Straße nicht noch mehr Verkehrslärm bringt und nicht die Notwendigkeit ergibt, „in einen bestehenden urbanen Straßenquerschnitt eine Kreuzung reinzuhämmern“, sagte er mit Blick auf die jetzigen Ausbaupläne der Wappenhenschstraße. Weißflog: „Dieser Straßenbau ist eines der wichtigsten Themen und die Frage ist, ob uns der große Wurf gelingt oder nicht.“

Von Dirk Wurzel

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