Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Döbeln Bürger sollen mitreden beim Lindenplatz
Region Döbeln Bürger sollen mitreden beim Lindenplatz
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:34 23.03.2018
Der Heimatbrunnen mit der Wassermarie am Leisniger Lindenplatz. Quelle: Sven Bartsch
Anzeige
Leisnig

Wie soll einmal die Verkehrsführung auf dem Lindenplatz sein, in welche Richtung der Einbahnstraßen-Verkehr führen? Wie ist die Anordnung der zu pflanzenden neuen Lindenbäume geplant, wo wird es Stellflächen für Autos geben. Wo darf wie lange geparkt werden?

Öffentliche Vorstellung Ende April

Es gibt noch etliche Fragen, die für die Planung der Lindenplatz-Gestaltung zu klären sind und die nach Auffassung von Bürgermeister Tobias Goth erst einmal intern im Rat besprochen werden sollten. Denn selbst innerhalb der Fraktionen gebe es noch recht unterschiedliche Auffassungen, wie jüngste Beratungen gezeigt hätten. Erst wenn wichtige Konfliktpunkte ausgeräumt und klare Linien gefunden sind, soll auch öffentlich über die Lindenplatz-Planung gesprochen werden, erklärt der Bürgermeister. Das soll voraussichtlich bei der übernächsten Ratssitzung, also am 26. April der Fall sein.

Einige Fixpunkte gibt es schon

Bislang gibt es einen Planungsentwurf vom beauftragten Büro Strabau-Projekt Leipzig. Damit auch einige Eckpunkte, auf die der Bürgermeister verweist. So soll vor dem Schulkomplex neben dem Lindenplatz auf jeden Fall eine Einbahnstraßenreglung gelten und Kurzzeitparken möglich sein, damit motorisierte Eltern ihre Kinder „abliefern“ können. „Die Schule spielt für künftige Gestaltung eine maßgebliche Rolle“, sagt Tobias Goth. Fest stehe auch, dass die Bäume, die gepflanzt werden, Linden sein sollen. Da ist der Name des Platzes Programm. Stellplätze für Autos soll es im gesamten Bereich laut Goth etwa 50 geben. Die Anzahl werde sich also gegenüber dem derzeitigen Stand kaum verändern. Außerdem gelte es, die kleine Freifläche zwischen der Postmeilensäule und dem Heimatbrunnen mit der Wassermarie zu bewahren. Goth: „Dieser Bereich soll einmal nicht zugeparkt werden.“

Bauphase soll 2019 sein

Der jetzige Zeitplan sehe vor, dass in diesem Jahr die Planung für den Lindenplatz abgeschlossen und die Finanzierung mit Fördermitteln abgesichert wird. 2019 sollen dann die Bauarbeiten beginnen. Auf jeden Fall, so Bürgermeister Goth, soll es noch eine umfassende Bürgerbeteiligung geben. Eine Einwohnerversammlung sei dafür ebenso denkbar wie eine Bürgerbefragung. „Vielleicht legen wir auch die Pläne zur Einsichtnahme aus“, erklärt Tobias Goth. Nur im stillen Kämmerlein des Stadtrates werde das Projekt jedenfalls nicht behandelt.

Neues Parkleitsystem

In engem Zusammenhang mit der Lindenplatz-Gestaltung stehe das ebenfalls geplante statische Parkleitsystem für Leisnig, das Besucher mittels Info-Tafeln ins Zentrum und zu den dortigen Parkplätzen auf dem Markt, am Bellevue und am Lindenplatz lotsen soll. Dieses Leitsystem werde ebenfalls 2019 realisiert, so das Ziel.

Von Olaf Büchel

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

In Schweigen hüllt sich der mutmaßliche Messerstecher vom Staupitzbad. Seit Dienstag verhandelt das Amtsgericht Chemnitz gegen den 25-Jährigen. Die gefährliche Körperverletzung in der Döbelner Disco ist nicht die einzige Straftat, die Oberstaatsanwalt Jörg Rock dem Rumänen zur Last legt.

Die Mitglieder des Rotary-Clubs Torgau-Oschatz Katharina von Bora wollen sich stärker als bisher in der Oschatzer Region einbringen. Ein weiterer Schritt dafür ist der erste Frühlingsball mit Benefizcharakter. Die Einnahmen daraus kommen gezielt zwei ausgewählten Projekten zugute, so Präsident Klaus Peter Wöhlermann.

23.03.2018

„Wir schaffen das.“ Ein Satz, mittlerweile fest verankert im kulturellen Gedächtnis, weil er bereits etwas versprach, was erst noch zu leisten war: Nämlich, eine größere Zahl von Menschen mitten in Europa zu integrieren. In Hartha stellt sich seit zwei Jahren einer kleiner Helferkreis neben der Stadt und dem Land dieser Aufgabe. Wie ist es den Helfern dabei ergangen?

23.04.2018
Anzeige