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Döbeln Bunte Hände verzieren Jahnas Haltestellenwände
Region Döbeln Bunte Hände verzieren Jahnas Haltestellenwände
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20:00 04.08.2016
Ganz in weiß: Martin Dahms, Béla Buberek ,Toni Vogt, Rico Buberek und Luisa Hartung (v.l.) haben die Jahnaer Bushaltestelle an der Kirche frisch gestrichen. Quelle: Privat
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Jahna

Toller Einsatz des Heimatvereins Jahna: Mit Hilfe der vier Jugendlichen Martin Dahms, Béla Buberek ,Toni Vogt und Luisa Hartung hat Vorstandsmitglied Rico Buberek in dieser Woche das Buswartehäuschen gegenüber des Friseurgeschäfts von Christine Buberek neu gestrichen und auf besondere Weise verziert: Nachdem alle Wände in strahlendem Weiß gemalert waren, holten die Jugendlichen die Farbtöpfe heraus und drückten einmal rundherum eine Bordüre aus Kinderhänden an die Wand. Dazu kam „August 2016“ als Erinnerung.

Friseurmeisterin Christine Buberek, selbst im Heimatverein aktiv, freut sich über die gelungene Aktion. „Vorher sah es im Wartehäuschen hässlich aus. Da waren auch Hasstiraden an die Wände geschmiert“, sagt sie.

Die Aktion war ein Dankeschön der Kinder und des Vereins für ein vor zwei Wochen erstmals abgehaltenes Zeltlager im Dorf. Am neuen Bolzplatz an der Salbitzer Straße hatten sich 15 Kinder und Jugendliche mit rund 40 Eltern zum Übernachten eingefunden. „Das war ein Testlauf für ein Zeltlager, das im nächsten Jahr auf alle Fälle wieder stattfinden soll“, sagte Buberek. Am Nachmittag hatten sich die Familien eingefunden und mit sichtlicher Erheiterung die Zelte aufgebaut. Bis in die Nacht hinein wurde viel gespielt, am nächsten Morgen gemeinsam gefrühstückt. Geplant hatte das der Heimatverein schon lange. ALs das Wetter beständig warm und trocken wurde, rief man spontan alle Familien im Ort zusammen, die nicht gerade im Urlaub weilten.

Nun haben sich die Jugendlichen bedankt. Vier Stunden hat die Arbeit gedauert. Buberek sieht die Arbeit in der Bushaltestelle auch als vorgreifende Erziehungsmaßnahme. „Die, die das gemalert haben, beschmieren das in Zukunft nicht“, meint sie. Auch die ungewöhnliche Verzierung trage ihren Teil dazu bei. „Wenn die Wände nur weiß sind, bleiben sie ja ein Anziehungspunkt.“

Es ist nicht das erste Mal, dass sich der Heimatverein für die Bushaltestelle engagiert. „Das ist so unsere Maßnahme, die immer stattfindet seit vielen Jahren. Wir haben das Häuschen auch schon mal verputzt und das Dach erneuert“, sagt Buberek. Im nächsten Jahr gibt es sicher wieder etwas an Jahnas einziger Bushaltestelle zu tun.

Von Sebastian Fink

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