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Döbeln Burgberg wird frühestens Ende 2019 Baustelle
Region Döbeln Burgberg wird frühestens Ende 2019 Baustelle
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14:33 26.09.2018
Frühestens Ende 2019 wird der Burgberg aufgrund Bauarbeiten voll gesperrt. Quelle: Sven Bartsch
Kriebstein

Seit fast einem halben Jahr kann der Verkehr wieder über die Kreisstraße 8125 zwischen Rittergut und Talsperre rollen. Etwas länger als ein Jahr war der Abschnitt Baustelle. Über eine ähnlich langen Zeitraum wird sich ebenfalls der nächste Bauabschnitt auf der Kreisstraße, der sich vom Rittergut über den Burgberg bis zur Zschopaubrücke ziehen soll, erstrecken.

Baustart frühestens Ende 2019

Wie bereits die vorangegangene Etappe ist dieser Abschnitt ohne Vollsperrung nicht zu bewältigen. Ein genaues Startdatum gibt es jedoch noch nicht. „Je nach Zeitablauf des Verfahrens, Ausschreibungsergebnis und der Witterung könnte ein erster Spatenstich aus unserer Sicht frühestens gegen Ende des Jahres erfolgen“, teilt André Kaiser, Pressesprecher des Landratsamtes Mittelsachsen, mit und spricht dabei von 2019. Die aktuelle Planung des Vorhabens sei mittlerweile genehmigungsreif und werde in den nächsten Wochen sowohl beim Fördermittelgeber als auch bei der Landesdirektion eingereicht. Die Ausschreibung soll dann im kommenden Jahr durchgeführt werden – so jedenfalls der Wunsch des Landratsamtes.

Ein Jahr Bauzeit vorgesehen

Derzeit werden zudem Stellungnahmen aller von der geplanten Baumaßnahme betroffenen Parteien eingeholt. In der Gemeinde Kriebstein positionierte sich jüngst der Gemeinderat. So wurden unter anderem Zweifel am Zeitplan laut. „Ein Jahr reine Bauzeit ist für diese Maßnahme vorgesehen“, beteuert Kaiser. „Es ist natürlich abhängig, wann der Bau beginnen kann und ob beziehungsweise wie eine Winterpause eingeordnet werden muss.“

Parkplatzfrage ungeklärt

Bisher unklar ist, wie es mit dem geplanten Parkplatz am Fuße des Burgbergs auf Kriebethaler Seite weitergehen soll. Aktuell gehört die Fläche noch dem Freistaat. Doch der will sie der Gemeinde schenken. Diese kann sich den Parkplatzbau jedoch nicht leisten. Bürgermeisterin Maria Euchler (Freie Wähler) sieht an dieser Stelle noch Grund zur Klärung: „Hotels müssen zum Beispiel auch Parkplätze bereitstellen. Warum also nicht der Freistaat, der Eigentümer der Burg Kriebstein ist?“

Mehr Platz für Verkehr und Fußgänger

Davon abgesehen zeigten sich Verwaltung und Gemeinderäte größtenteils zufrieden mit der Planung. Denn getan werden muss etwas. Am steilen Burgberg geht es eng zu. Bei Veranstaltungen mit vielen Besuchern auf der Burg müssen sich Fußgänger, Autofahrer und unrechtmäßig am Rand abgestellte Fahrzeuge die Fahrbahn teilen – und das ist nicht ungefährlich. In Zukunft wird nicht nur die Straße an sich breiter. Auch ein durchgehender Gehweg zwischen 2 und 2,25 Metern Breite soll die Situation entschärfen.

Von André Pitz

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