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Chance gering für Auferstehung vom Industriemuseum

Chance gering für Auferstehung vom Industriemuseum

Am Rande des Themas Jugend- und Kulturarbeit in Hartha kam es zur Sprache: das Industriemuseum. Akteure des Vereins Woodheart, die ein Jugend- und Kulturzentrum etablieren wollen, haben in ihr Konzept geschrieben, mit vorhandenen Exponaten das Industriemuseum wieder aufmachen zu wollen.

Zuletzt ging es um die Hausschuhwerke beziehungsweise die dortige Bronx. Hat das Industriemuseum also noch eine Chance? Die DAZ fragte bei Karl-Heinz Enzmann nach, wie er eine "Auferstehung" des Industriemuseums sehen würde.

 

"Prinzipiell würde ich das begrüßen", sagt der Döbelner. Zuletzt hatte er in der Annenstraße die Exponate gesammelt und ausgestellt, bis das Haus abgerissen werden musste. Enzmann: "Ein Museum als ernst zu nehmende öffentliche Einrichtung zu führen, bedarf einer Menge fachlicher Kenntnisse." Er selbst traue sich einen solchen Neuaufbau aus Altersgründen nicht mehr zu. Entsprechende Personen müssten bezahlt werden. "Ob eine Stadt wie Hartha sich das leisten kann, daran muss sich ein solches Vorhaben orientieren." Enzmann sieht aus diesem Blickwinkel wenig Chancen für ein neues Harthaer Industriemuseum. Bürgermeister Gerald Herbst, bis zum Amtsantritt seines Nachfolgers Ronald Kunze Bürgermeister von Hartha, sagt dazu: "Der Verein Woodheart mag Gründe haben, warum ein Industriemuseum mit in seinem Konzept steht. Von der Stadt, der die Exponate gehören, gab es nie ein Signal Richtung Woodheart, dass diese Exponate für eine Ausstellung oder ein Museum herausgegeben werden. Es gibt dazu keine Veranlassung." sro

Steffi Robak

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