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Christian Martin gewinnt Heimturnier des Harthaer Schützenvereins

Pfingstschütze Christian Martin gewinnt Heimturnier des Harthaer Schützenvereins

Fünf Stunden dauerte das Pfingstschießen des Harthaer Schützenvereins am Wochenende. Christian Martin vom Gastgeberverein schoss den Vogel ab. Schützenmeister Peter Pflücke freute sich ob des gelungenen Turniers mit sechs Gastvereinen und der wachsenden Mitgliederzahl.


Quelle: Jörg Schreiber

Hartha. Ein Pfingstschießen, das keines ist – das erleben die Harthaer seit der Neugründung des Schützenvereins 1990 jedes Jahr. Denn es findet immer ein bis zwei Wochenenden vor Pfingsten statt. „Zu Pfingsten ist einfach keiner da, da lohnt es sich nicht“, erklärt Schützenmeister Peter Pflücke die Tradition, die im 18. und 19. Jahrhundert noch zu Pfingsten selbst ausgeübt wurde.Ein Pfingstschießen, das keines ist – das erleben die Harthaer seit der Neugründung des Schützenvereins 1990 jedes Jahr. Denn es findet immer ein bis zwei Wochenenden vor Pfingsten statt. „Zu Pfingsten ist einfach keiner da, da lohnt es sich nicht“, erklärt Schützenmeister Peter Pflücke die Tradition, die im 18. und 19. Jahrhundert noch zu Pfingsten selbst ausgeübt wurde.Ein Pfingstschießen, das keines ist – das erleben die Harthaer seit der Neugründung des Schützenvereins 1990 jedes Jahr. Denn es findet immer ein bis zwei Wochenenden vor Pfingsten statt. „Zu Pfingsten ist einfach keiner da, da lohnt es sich nicht“, erklärt Schützenmeister Peter Pflücke die Tradition, die im 18. und 19. Jahrhundert noch zu Pfingsten selbst ausgeübt wurde.

Daher luden die Harthaer schon am vergangenen Sonnabend auf ihren Schießplatz ein. Sechs Gastvereine und einige Anwohner kamen vorbei, um sich dieses gemütliche Spektakel anzusehen oder selbst ans Gewehr zu schreiten. Zu Gast waren neben dem zweiten Harthaer Verein – der Schützengesellschaft Hartha – auch die Tellschützen aus Mochau, die Privilegierten Schützengesellschaften aus Leisnig und Geringswalde, der Schützenverein Niederstriegis und der Mügelner Schützenverein.

Und Peter Pflücke konnte angesichts der vielen Besucher und der seit drei Jahren wachsenden Mitgliederzahlen konstatieren: Der Schützensport lebt. „Wir sind jetzt 40 Mitglieder. Nach der Wende waren es über 70, dann haben wir lange gekämpft und seit drei, vier Jahren geht es aufwärts“, freute er sich.

Mit rund 20 Minuten Verspätung übernahm dann Harthas Bürgermeister Ronald Kunze die ersten beiden Schüsse des Tages und traf zumindest einmal satt in die Krone des Vogels, den Peter Pflücke gemeinsam Klaus Holfert selbst gebaut hatte. „Den Rumpf mit den Flügeln baut er, den Apfel, das Zepter und die Krone übernehme ich“, erklärte Pflücke. Einzige Voraussetzung: Alles muss aus Weichholz sein, damit es keine Abpraller gibt.

Mit dem Kleinkaliberlauf der amerikanischen Remington schossen die Teilnehmer zunächst auf diese Anbringsel am Vogel, bevor es an die Flügel und letztlich den Rumpf ging. Besonderheit des Gewehrs: Der unten liegende zweite Lauf ist ein Großkaliber, mit dem sich die großen Teile des Vogels zuletzt wirkungsvoller treffen lassen. „Das Gewehr bekommen texanische Kinder, um Krokodile zu schießen“, plauderte Pflücke aus dem Nähkästchen.

In Hartha mussten sich die Gäste jedoch keine Sorgen machen, zum Kugelfang zu werden. Fest eingespannt im überdachten Schießstand verrichtete die Waffe ihren Dienst. Die Frage, wer den Vogel letztlich herunterholt, blieb dafür lange spannend.

Erst nach fünf Stunden stand Christian Martin vom Gastgeberverein als Sieger fest. Ein Schützenorden mit der Jahreszahl und der Respekt der Mitschützen waren die Belohnung.

Von Sebastian Fink

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