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Döbeln Christin Rettig als Frühling im Reich der Schneekönigin
Region Döbeln Christin Rettig als Frühling im Reich der Schneekönigin
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22:07 06.01.2013
Döbeln

Frage: Frau Rettig, sind Sie eigentlich ein Frühlingstyp?

Christin Rettig: Ich mag den Frühling genauso wie den Sommer. Aber wenn ich es richtig bedenke: Der Frühling ist doch schöner. Da ist es noch nicht so heiß. Alles grünt, die ersten Blumen blühen. Und dann noch die Frühlingsgefühle...

Wie kamen Sie denn zu dieser "Frühlingsrolle"?

Durch ein Casting der Produktionsfirma Bella Donna Production. Ich habe mich 2011 direkt für diese Rolle in Chemnitz beworben. Die Chefin Laura Niepold spielt und singt übrigens die Rolle der Gerda.

Wussten Sie beim Casting, dass das Musical in Döbeln laufen wird?

Nein, das wusste ich nicht. Bei der ersten Deutschlandtournee war Döbeln als Spielort nicht dabei. Um so mehr freue ich mich, dass es bei der zweiten Tour klappt. Das ist ein schönes Heimspiel für mich.

Wissen das auch Freunde und Bekannte und frühere Mitstreiter?

Ja, und es ist ein sehr schöner Anlass für mich gewesen, Familie und Freunde ins Volkshaus einzuladen. Manche kommen sogar ein zweites Mal in das Stück. Zur ersten Tournee hatte es Premiere in Freiberg.

Was verbindet Sie heute noch mit Ihrer Döbelner Theaterzeit?

Mit Döbeln verbinden sich für mich sehr viele gute Erinnerungen an den Beginn meines beruflichen Werdegangs. Er wies nicht zuletzt Dank meiner ersten Döbelner Weggefährten sehr konsequent in Richtung Bühne.

Die Verfilmung des Andersen-Märchens von der Schneekönigin hinterlässt bei vielen in der Kindheit starke Eindrücke. Wie war das bei Ihnen?

Ich habe das Märchen zuerst gelesen und sah später den Film. Und es stimmt: Ich habe bei dem Titel immer gleich dieses große rauchige Bild vom Gesicht der Schneekönigin vor Augen. Heute sehe ich das auch noch aus einem anderen Blickwinkel: Damals hatten die Filmemacher statt viel Technik nur Kulisse und Maske, um so eine Wirkung zu erzielen.

Wie nah ist denn die Musicalfassung dran an dem, was der Film an Empfindungen vermittelt?

Oh ganz nahe, gerade bezüglich des eisigen Charakters der Schneekönigin. Nach der Aufführung am Sonnabend in Weinböhla habe ich ein Kind an die Hand genommen. Das wollte unbedingt ein Autogramm von der Schneekönigin, fürchtete sich aber vor ihr. Mit mir zusammen hat es sich hingetraut.

In Ihrem Frühlingskostüm?

Nein, als Schneeflocke. Eine Reihe von Darstellern haben mehrere Rollen. Ich war der Frühling, spielte einen Räuber im Gefolge des Herbstes, einen Gast beim Sommerfest und die Schneeflocke. Die Kinder erkennen in mir aber trotzdem zumeist den Frühling.

Was ist anders am Musical als am Märchenfilm?

Anders und für mich das Schöne ist, dass die personifizierten Jahreszeiten so prägnant als Rollen herausgearbeitet sind. Damit ist das Musical dramaturgisch und schauspielerisch noch um einiges reicher als der Film. Unser Musical entfremdet jedoch das ursprüngliche Märchen nicht, und das gefällt mir daran. Steffi Robak

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