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Döbeln Clownerie und Kuchen zum Parkfest
Region Döbeln Clownerie und Kuchen zum Parkfest
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00:19 04.07.2018
Der 1. Kriebethaler Tanzsportverein brachte mit seinem Hip-Hop-Projekt ordentlich Schwung unter das Festzelt. Quelle: André Pitz
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Grünlichtenberg

„Zum ersten Mal seit ich denken kann, muss das Tauziehen ausfallen“, sagte Holger Parsiegel, Vorsitzender des Grünlichtenberger Heimatvereins am Sonnabend auf dem traditionellen Parkfest. Denn die Feuerwehr, die normalerweise mit am Tau um die Wette zerrt, war bereits mit einem anderen Fest verplant. Somit steht die nächste Runde um den Wanderpokal erst wieder im nächsten Jahr an – also genügend Zeit zum Trainieren für Platzhirsche vom Grünlichtenberger Jugendclub und die Mannschaften der Feuerwehren.

Kuchen, Clownerie und kreative Tänze

An Unterhaltung büßte das Parkfest trotz Ausbleiben des kräftezehrenden Wettkampfes jedoch nicht ein. Bereits am Freitagabend feierte „Wer Schulden hat – hat auch Likör“, das neue Stück der Grünlichtenberger Theatergruppe, in der Turnhalle Premiere. Am Sonnabendnachmittag zog Clown Jochen die Kinder mit Zaubertricks, Kunststücken und Albernheiten in seinen Bann. Die Grünlichtenberger Kita Feldmäuse organisierte einen üppigen Kuchenbasar und der 1. Kriebethaler Tanzsportverein brachte wortwörtlichen Schwung unter das Festzelt im Gemeindepark – unter anderem mit einem Hip-Hop-Tanzprojekt, an dem die jungen Tänzerinnen monatelang gearbeitet haben und damit in der Ragion – wie zum Beispiel auf dem Mittweidaer Stadtfest – für Begeisterung sorgen.

Heimatverein mit eigenem Domizil

Parkfest und Heimatverein – das geht in Grünlichtenberg schon fast synonym einher. Doch der Verein möchte sich ein klareres Gesicht verpassen. Ein wichtiger Schritt war dabei, ein festes Domizil zu finden. Sechs Jahre lang hatten die Grünlichtenberger um Holger Parsiegel versucht, dafür das alte Gerätehaus der Feuerwehr zu übernehmen. Vor wenigen Monaten gab es dafür endlich das grüne Licht des Gemeinderates. „Nach den Sommerferien werden wir langsam die Modernisierung angehen“, kündigt der Vereinschef an. Zu tun gibt es viel. Bis Ende nächsten Jahres soll der Löwenanteil, der teilweise in Eigenleistung erledigt werden soll, bewältigt sein. Das Gebäude soll damit nicht nur Anlaufstelle für die derzeit 30 Mitglieder und Lager dienen, sondern auch die Außenwirkung des Vereins verstärken. „Unser Ziel ist es natürlich auch, neue Mitglieder zu gewinnen“, hält Parsiegel fest.

Von André Pitz

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