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Döbeln DAZ-Lauf in den Frühling: Durch den Wald zum Berg ins Tal
Region Döbeln DAZ-Lauf in den Frühling: Durch den Wald zum Berg ins Tal
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17:31 30.03.2012

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Der Wetterbericht lässt ein wenig hoffen: Nach jeder Menge dicker Wolken und Regen soll es am Wochenende zumindest wieder ein bisschen auflockern. Eingefleischten Läufern sollte das genügen und auch Laufanfänger dürfen sich gern um 10 Uhr vor den Toren des Sport- und Freizeitzentrums einfinden. Für die knapp 13 Kilometer lange Strecke, die wir diesmal auserkoren haben, lohnt sich das auf jeden Fall.

Wir starten am Welwel und laufen direkt in Richtung Roßweiner Anlagen. Vorbei am Gruner-Sportpark geht es ein kleines Stück an der Mulde entlang durch den Wald, bevor wir die Straße überqueren und hinter den ersten Siedlungshäusern entlang Richtung Pferdeberg rennen. Die kleine Runde, die nun vor uns liegt, ist in Fußballerkreisen auch bekannt als "DSC-Waldrunde" und birgt ein paar kleine Anstiege. Wem das bereits genug ist, der kann nach Absolvieren der rund drei Kilometer langen Schleife auch schon den Rückweg zum Welwel antreten.

Alle anderen laufen nun weiter Richtung Ebersbach und biegen nach Überqueren der kleinen Brücke rechts ein. Bis zum alten Rittergut geht es auf asphaltiertem Weg durch die Eigenheimsiedlung, dann leicht ansteigend übers Feld. Da es in den letzten Tagen geregnet hat, sollte wie auch im Wald gut Obacht gegeben werden - jeder ist für sich und seine Gesundheit selbst zuständig. Der Lohn für die Mühe des Anstieges liegt dann in Form des Schweizer Berges vor den Läufern - jetzt geht es etwa einen Kilometer nur bergab. Am Fuße des Berges angekommen, befindet man sich in Mahlitzsch, von wo aus es auf dem vom vergangenen Sonntag bereits bekannten Mulderadweg wieder zurück zum Ausgangspunkt Welwel geht.

Wem knapp 13 Kilometer zu viel sind, der lässt die Waldrunde durch die Roßweiner Anlagen weg und läuft vom Welwel aus auf direktem Weg gen Ebersbach. Ziemlich genau elf Kilometer umfasst die Runde dann. Neben Lutz Iwan vom Welwel stehen am Sonntag mit Antje Kalies, Antje Krieger und Remo Nitschmann drei Guides zur Verfügung, die wissen, wo es langgeht. Also: Laufschuhe an und 10 Uhr zum Treffpunkt kommen! M. Engelmann

Einen Alltag ohne Sport kann sich Antje Kalies nicht mehr vorstellen. Nachdem die 37-Jährige vor anderthalb Jahren ihren ersten Halbmarathon gelaufen ist, hat sie mittlerweile auch den Triathlon für sich entdeckt und ihre sportlichen Ziele nun vor allem auf diesem Gebiet gesteckt. Diverse Jedermann- und Olympische Distanzen hat sie schon absolviert, in diesem Jahr wartet die erste Halbdistanz auf die junge Frau. Für die aktuelle "Lauf-in-den-Frühling"-Strecke empfiehlt sie: "Gut aufpassen, wo man hintritt, der Regen hat einige Furchen hinterlassen."

Seit zwei Jahren ist Antje Krieger im Laufschuh unterwegs, nachdem sie im Laufseminar von Peter Klöden ihre ersten "Schritte" gemacht hat. Seit dem hat der Ausdauersport die 31-Jährige nicht mehr losgelassen. Nachdem sie vor anderthalb Jahren in Dresden ihren ersten Halbmarathon absolvierte, hat sie sich in diesem Jahr noch mehr vorgenommen: Ende September will Antje Krieger in Berlin ihren ersten Marathon bestreiten. Ein weiteres Ereignis, auf das sie sich besonders freut: Der 2. Döbelner Halbmarathon - beim ersten hatte sie krankheitsbedingt nicht mit rennen können.

Mit Remo Nitschmann steckt ein "alter Hase" im Laufschuh und wird sich diesen Sonntag um die Frühlingslauf-Teilnehmer kümmern. Dafür sollte der 31-Jährige genug Zeit haben, denn die aktuelle Strecke gehört für den Ironman-Absolventen und Marathon erfahrenen Triathleten vom Döbelner Schwimmverein zu den kleineren Herausforderungen.

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